Bundeswehr-Reform: Betroffene Standorte in Bayern

München – Erste Details der Bundewehrreform dringen an die Öffentlichkeit. Demnach soll der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck geschlossen werden. Welche Standorte in Bayern noch betroffen sind:

Der Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck steht offenbar kurz vor dem Aus. Es sei vorgesehen, den Standort im Zuge der Reform mindestens in weiten Teilen aufzulösen. Das erfuhr der Münchner Merkur in Berlin. Auch andere Standorte sind in Gefahr. Die nötigen Investitionen von 100 Millionen Euro in die maroden Gebäude seien nicht aufzubringen. Die Offiziersausbildung soll verlagert werden.

Entscheidung am 26. Oktober

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will am 26. Oktober bekanntgeben, welche Kasernen geschlossen werden. Die Entscheidung fällt allein sein Ministerium. Seit Monaten versuchen Politiker aus allen Teilen der Republik, für ihre Standorte zu werben. Bis zur letzten Minute wollen auch oberbayerische Politiker auf höchster Ebene für Fürstenfeldbruck kämpfen. Die Aussichten seien aber nicht gut, heißt es.

Fürstenfeldbruck soll entschädigt werden

Nach den bisherigen Plänen könnte der fränkische Standort Roth, der bereits hohe Millionen-Investitionen hinter sich hat, vom Aus des Fliegerhorsts profitieren. Im Gespräch ist, die Offiziersausbildung dorthin zu verlagern. Fürstenfeldbruck soll mit dem Umzug einer Verwaltungseinheit von Bund oder Land entschädigt werden.

Über das Schicksal weiterer Standort berichtet der Münchner Merkur.

Christian Deutschländer

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