Verwaltungsgericht Darmstadt

Bundespolizei darf tätowierte Bewerberin ablehnen

Darmstadt - Die Bundespolizei darf Bewerber wegen Tätowierungen ablehnen: So entschied das Verwaltungsgericht Darmstadt in einem Eilverfahren. Geklagt hatte eine junge Frau.

Die Bundespolizei darf Bewerber wegen Tätowierungen ablehnen. Das hat das Verwaltungsgericht Darmstadt in einem Eilverfahren entschieden. Eine junge Frau hatte sich für den gehobenen Polizeivollzugsdienst beworben, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Sie hat eine großflächige Tätowierung am rechten Unterarm.

Die Bundespolizei hatte bei ihrer Ablehnung auf Richtlinien verwiesen, nach denen sichtbare Tätowierungen einer Einstellung in den Dienst entgegenstünden. Bundespolizisten sollten keine Ansätze für Provokationen bieten. Gegen diese Entscheidung hatte sich die abgelehnte Bewerberin gewehrt. Die Frau kann Beschwerde gegen das Urteil einlegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.