Buback-Sohn hält RAF-Terroristin Becker für Mörderin

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Die ehemalige Terroristin Verena Becker auf einem undatierten Fahndungsfoto und Generalbundesanwalt Siegfried Buback im September 1976 in Bonn. Deutschlands höchster Ankläger wurde am 7. April 1977 in Karlsruhe bei einem Anschlag der Rote-Armee-Fraktion (RAF) getötet.

Berlin - Der Sohn des 1977 ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback hält Ex-RAF-Terroristin Verena Becker mit höchster Wahrscheinlichkeit für die Todesschützin seines Vaters.

Das sagte Michael Buback der “Bild“-Zeitung, nachdem in der vergangenen Woche bekanntgeworden war, dass jetzt DNA-Spuren Beckers am damaligen Bekennerschreiben gesichert wurden.

Buback verlangte von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), die seit 28 Jahren bestehende Sperrung der Verfassungsschutz-Akten Beckers zumindest gegenüber den Strafverfolgungsbehörden aufzuheben: “Ich fordere Bundesinnenminister Schäuble auf, die Verfassungsschutz- Akten endlich vollständig an die Bundesanwaltschaft herauszugeben.“ Becker hatte 1981 beim Verfassungsschutz über die RAF ausgesagt, war aber im Fall Buback nicht verurteilt worden.

dpa

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