Gifhorn bei Braunschweig

Was Ehepaar mit traumatisierten Kindern getan haben soll, schockiert zutiefst

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In Gifhorn bei Braunschweig hat ein Ehepaar von ihnen betreute, traumatisierte Kinder einer Wohngruppe sexuell missbraucht und misshandelt (Symbolbild)

Ein Ehepaar soll traumatisierte Kinder einer Diakonie-Wohngruppe in Gifhorn bei Braunschweig sexuell missbraucht haben. In Hildesheim wurde Anklage erhoben.

  • Ein Ehepaar aus Gifhorn bei Braunschweig steht vor Gericht in Hildesheim
  • Die beiden sollen von ihnen betreute Kinder sexuell missbraucht und misshandelt haben
  • Bei den Opfern handelt es sich um traumatisierte Kinder einer Diakonie-Wohngruppe

Braunschweig - Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat Anklage gegen ein Ehepaar aus Gifhorn bei Braunschweig erhoben. Die Vorwürfe sind erschreckend: Wie nordbuzz.de* berichtet, sollen die beiden Betreuer einer Diakonie-Wohngruppe für traumatisierte Kinder, die ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen sexuell missbraucht und misshandelt haben.

Ein Großaufgebot der Polizei überwältigte einen Mann in Oldenburg wegen des Verdachts des körperlichen Missbrauchs seines vierjährigen Sohnes, wie nordbuzz.de berichtet.

Bei Hannover beschäftigt der Missbrauchs-Skandal um einen Lehrer die Staatsanwaltschaft, wie nordbuzz.de berichtet.

Gifhorn bei Braunschweig: Traumatisierte Kinder von Ehepaar sexuell missbraucht und misshandelt

Circa 25 Jahre lang sollen der 57 Jahre alte Mann und seine 59 Jahre alte Ehefrau die Diakonie-Wohngruppe für hilfsbedürftigen Kinder und Erwachsene in Niedersachsen betreut haben. Laut HAZ klagt die Staatsanwaltschaft Hildesheim den Ehemann als Haupttäter an.

Ihm werden elf Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie vier Fälle von Misshandlungen Schutzbefohlener vorgeworfen. Seine Frau muss sich für den Missbrauch Schutzbefohlener in fünf Fällen vor Gericht verantworten. Seit dem 15. März 2019 befindet sich das Ehepaar aus Gifhorn bei Braunschweig in Untersuchungshaft.

In Hamburg wollte ein Mann an einem 13-jährigen Mädchen sexuelle Handlungen vornehmen, wurde aber von dem Kind überrascht. Auch darüber berichtet nordbuzz.de.

Gifhorn bei Braunschweig: Betreuer-Ehepaar vergeht sich an traumatisierten Kindern einer Wohngruppe

Vier Mädchen sollen von dem 57 Jahre alten Mann zwischen 1998 und 2007 sowohl sexuell missbraucht, als auch misshandelt worden sein. Der 59-jährigen Ehefrau wird zur Last gelegt, in vier Fällen nichts gegen die Taten ihres Mannes unternommen zu haben und in einem Fall selbst an den Misshandlungen in Niedersachsen beteiligt gewesen zu sein.

Zudem besteht der Verdacht, dass fünf weitere Bewohner der Diakonie-Wohngruppe ebenfalls misshandelt wurden. Hier dauern die Ermittlungen noch an.

In Niedersachsen sucht die Polizei auch nach einem Exhibitionisten: Der Mann soll in Braunschweig vor mehreren Kindern die Hose geöffnet haben. Und in Oldenburg wurde eine junge Frau Opfer eines Lustgreises, der einen perversen Plan verfolgte. Der ältere Mann bat die 21-Jährige um Hilfe, dann öffnete er plötzlich die Hose.

Sexueller Missbrauch und Misshandlungen: Ehepaar aus Gifhorn bei Braunschweig streitet Taten ab

Laut Staatsanwaltschaft hat die angeklagte Frau bis dato zu den Vorwürfen geschwiegen. Ihr Ehemann hingegen habe ausgesagt, bei den "Taten" habe es sich lediglich um Re-Inszenierungen der von den Bewohnern erlebten Traumata gehandelt, um diese aufzuarbeiten. Zum Tatzeitpunkt befanden sich die Opfer noch im Kindesalter. Im Januar 2019 hatte eine heute erwachsene Frau Anzeige gegen das Ehepaar aus Gifhorn bei Braunschweig erstattet.

Ein weiterer, abscheulicher Fall in Niedersachsen wurde gerade erst vor Gericht verhandelt. Wie nordbuzz.de* berichtet, wurde ein Mann in Oldenburg als "geheilt" aus der Psychiatrie entlassen und missbrauchte danach Kinder. Die Videos zu den Taten stellte er ins Netz.

Einen Horror erlebten auch die Bewohner eines Mietshauses bei Wolfsburg. Sie wurden Opfer eines Flammeninfernos, wie nordbuzz.de* berichtet.

Schwere Vorwürfe gegen Betreuer-Ehepaar aus Gifhorn bei Braunschweig (Symbolbild)

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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