Bewaffneter Schüler aufgefallen

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Ein Berufsschüler ist in der Nähe der Berufsschule in Ludwigshafen mit mehreren Äxten und Messer aufgefallen.

Ludwigshafen - Vier Tage nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Ludwigshafener Berufsschullehrer hat die Polizei einen Schüler mit einem Kampfmesser und mehreren Äxten gestellt.

Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz am Montag berichtete, war Streifenbeamten in der Nähe der betroffenen Berufsschule ein langsam fahrender Pkw aufgefallen. Als die Polizisten das Fahrzeug kontrollierten, fanden sie im Handschuhfach ein nepalesisches Kampfmesser. Der 21-jährige Fahrer aus dem Raum Bad Dürkheim habe im Kofferraum zudem sieben Äxte transportiert, berichtete Polizeisprecher Michael Lindner. Gegenüber den Polizisten habe der Berufsschüler angegeben, er habe das Messer stets zu seinem persönlichen Schutz bei sich.

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Die Äxte dagegen habe er verkaufen wollen. Die Polizei startete intensive Ermittlungen. Diese ergaben keine Hinweise auf familiäre, schulische oder persönliche Probleme. Die sichergestellten Äxte und das Messer wurden den Eltern des 21-Jährigen übergeben. An der Ludwigshafener Berufsschule für Technik war am vergangenen Donnerstag ein 58-Jähriger Lehrer erstochen worden. Die Tat gestanden hat ein 23-jähriger ehemaliger Schüler der Einrichtung. Er gab in Vernehmungen an, er sei wegen schlechter Noten wütend auf das Opfer gewesen.

AP

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