Opa, Tochter und Enkelin prellen Anleger um 3,4 Millionen Euro

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Ein mutmaßliches Betrügerpaar soll 260 Kapitalanleger um 3,4 Millionen betrogen haben.

Hamburg - Drei Generationen Anlagebetrug: Opa, Tochter und Enkelin sollen 260 Kapitalanleger um 3,4 Millionen Euro betrogen haben. Die Abzocke mit Investmentfonds gelang übers Internet.

Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg haben eine ganze Familie mutmaßlicher Millionenbetrüger gefasst.

Neben dem 70 Jahre alten Opa waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft dessen 46 Jahre alte Tochter samt gleichaltrigem Ex-Partner sowie die 21-Jährige Enkelin beteiligt.

Gemeinsam mit weiteren Verdächtigen sollen sie Kapitalanleger um mindestens 3,4 Millionen Euro betrogen haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die Betrüger hatten als Direktoren eines Finanzunternehmens per Internet und über sogenannte Kundenbetreuer den Kapitalanlegern angeblich hoch rentable Investments im Devisenhandel und Beteiligungen und Altersvorsorgeverträge angeboten.

260 Kunden zahlten insgesamt rund 3,4 Millionen Euro. Das Geld wurde nach den Ermittlungen zum größten Teil nicht vertragsgemäß verwendet, erklärte die Polizei.

Die Kriminalbeamten gehen davon aus, dass noch mehr Geschädigte gibt. Bei den Ermittlungen wurden für sieben Wohnungen und sechs Büros durchsucht. Zwei Luxuswagen und 15.000 Euro Bargeld wurden beschlagnahmt.

ap

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