Schülerin seit einem halben Jahr vermisst 

Rebecca Reusch vermisst: Verzweifelte Mutter spricht im Fernsehen - „Es ist möglich, dass ...“

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Rebecca Reusch gilt seit sechs Monaten offiziell als vermisst. 

Knapp ein halbes Jahr gilt Rebecca Reusch bereits als vermisst, nun veröffentlichte TV Now eine Doku über den Fall. Darin äußert sich auch ihre Familie.

Berlin - Seit knapp sechs Monaten gilt Rebecca Reusch aus Berlin bereits als vermisst, noch immer fehlt jede Spur von der Schülerin. Die Ermittlungen in dem Kriminalfall scheinen ins Stocken geraten zu sein, doch eine nun veröffentlichte TV-Doku bringt noch nicht bekannte Erkenntnisse in dem Fall zutage.

Rund 45 Minuten dauert der von TV NOW veröffentlichte Film über das Verschwinden des Mädchens aus Berlin. „Wo ist Rebecca? Zwischen Hoffen und Bangen“ nennen die Filmemacher die Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse in dem Fall. In der Dokumentation kommen auch die Angehörigen der Vermissten zu Wort. Die Familie des Mädchens redet dabei offen über die Ermittlungen und gibt damit bisher unbekannte Fakten preis.

Rebecca Reusch aus Berlin noch immer vermisst: Familie spricht über Verschwinden

Die allgemeinen Geschehnisse rund um das Verschwinden der 15-Jährigen sind bekannt. Die Schülerin übernachtete an einem Sonntag im Februar im Haus ihrer älteren Schwester und deren Mann Florian. Am nächsten Morgen verlässt Jessica R. gemeinsam mit ihrer Tochter in aller Früh das Haus. Kurz zuvor kommt ihr Ehemann vom Feiern mit Kollegen nach Hause. Während Jessica R. ihre Tochter in die Kita bringt, legt sich Florian R. zum Schlafen ins Bett.

Doch an diesem Punkt unterscheiden sich nun die dargestellten Versionen des Morgens. Der später verdächtigte Schwager des Mädchens erklärt, direkt eingeschlafen zu sein. Wie die Eltern der Vermissten in der ausgestrahlten Doku jedoch erklären, gibt es bereits für diese Uhrzeit den ersten Verdacht der Polizei. Während der junge Mann im Bett gelegen und geschlafen haben will, sei Florian R. nämlich laut System in WhatsApp eingeloggt gewesen. Ein Widerspruch, der für die Polizei wenige Tage später ausschlaggebend sein wird.

Berlin: 15-jährige Rebecca Reusch verschwunden: Wo ist die Schülerin?

Die Mutter der 15-jährigen Schülerin erklärt in der TV-Doku dann den nächsten Verdachtsmoment der ermittelnden Beamten. Aus Sorge, ihre Tochter könne Verschlafen und zu spät zur Schule kommen, ruft Brigitte Reusch gegen 7.15 Uhr am betreffenden Montagmorgen bei ihrem Schwager auf dem Handy an. Er soll Rebecca wecken. Doch als Brigitte Reusch den später Tatverdächtigen anruft, drückt dieser sie weg.

„Da dachte ich: Naja gut im Schlaf. Dann mach ich mich fertig und fahr hin um mein Kind zu wecken. Dann rief mein Schwiegersohn aber zurück“, erklärt die dreifache Mutter in dem Interview. Als Florian R. mit dem Telefon am Ohr nach Rebecca sehen will, sei diese jedoch nicht mehr auf dem Schlafsofa im Wohnzimmer gelegen. Beide nehmen an, dass die 15-Jährige das Haus bereits Richtung Schule verlassen haben müsste. Das Verschwinden des Mädchens fällt deshalb erst am frühen Abend auf.

Berlin: Brigitte Reusch spricht in TV-Doku über Verschwinden von Rebecca

Wenige Tage später sucht dann die Polizei auch offiziell nach der verschwundenen Schülerin. Kurz darauf wird der Schwager des Mädchens zweimal festgenommen. Die Polizei veröffentlicht zeitgleich eine dramatische Meldung, denn die ermittelnden Beamten sind sich sicher: Rebecca kann das Haus nicht lebend verlassen haben. Durch welche Indizien oder Beweise die Ermittler den Tod der 15-Jährigen vermuten, bleibt unbekannt. Auch ein Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ bringt nicht den erhofften Erfolg.

In der nun ausgestrahlten TV-Doku dürfte durch eine Aussage der Staatsanwaltschaft Berlin jedoch wieder Hoffnung aufkeimen. Silke Becker erklärt: „Wir sind weit davon entfernt, von einem Cold Case zu reden. Selbstverständlich ist es möglich, dass sie noch lebt“. Für die Familie der Vermissten ein Hoffnungsschimmer. Brigitte Reusch erklärt in dem Interview dann unter Tränen: „Ich weiß noch, wie sie sich anfühlt. Aber manchmal hab ich Angst, dass ich sie verliere. Wie fühlt sie sich an?“

Video: Fall der vermissten Rebecca Reusch

Diese Personen werden ebenfalls vermisst:

Die Polizei Mannheim sucht nun nach der 15-jährigen Ha Anh N. aus Vietnam. Das Mädchen besuchte eine Sprachschule in Heidelberg, nun wird sie vermisst.

Die erst acht Jahre alte Aleksandra aus Sigmaringen wird bereits seit fünf Wochen vermisst. Die Polizei äußerte nun einen konkreten Verdacht.

Seit Freitag fehlt jede Spur von ihm, nun veröffentlichte die Polizei Erfurt ein Foto des vermissten Gerrit Störmer. Die Suche nach dem 26-Jährigen verlief bislang ohne Erfolg.

Die Polizei Rostock sucht seit Tagen nach der 32-jährigen Nadine Frehse. Die junge Mutter brachte ihr Kind vor ihrem Verschwinden noch zur Schule.

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