Notlandung und Absturz

Schönes Wetter fordert schlimme Flugunglücke am Alpenrand - Flieger kollidiert mit Reh

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Verunglückten schwer am Alpenrand: Drachenflieger (Symbolbild).

Das Traumwetter vom Wochenende zeigt seine Schattenseiten: Ein Gleitschirmflieger stürzt am Alpenrand ab. Zwei Drachenflieger landen auf einem Gebäude - und verletzen sich schwer.

Bad Tölz - Gleitschirmflieger haben an diesem Wochenende Traumbedingungen. Dementsprechend voll war der Himmel an den bekannten Startplätzen wie Wallberg am Tegernsee und Brauneck in Lenggries. Auch an den kleinen Sportflugplätzen war Hochbetrieb. Doch nicht alle Flüge verliefen ohne Zwischenfälle.

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In der Region Bad Tölz haben sich am Wochenende zwei schlimme Flugunglücke ereignet. Am Samstag steuerte ein Gleitschirmflieger einen Hang am Brauneck an - einem bekannten Ausflugs- und Skigebiet am Alpenrand im südlichen Oberbayern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Doch in 50 Metern Höhe verlor er die Kontrolle über seinen Schirm - und stürzte ab. Rettungskräfte bargen den Schwerverletzten. Merkur.de* berichtet ausführlich über den Gleitschirm-Absturz am Brauneck.

Schlimmer Unfall: Drachenflieger machen Notlandung auf Gebäude - schwer verletzt

Am Sonntag ereignete sich ein noch schlimmeres Unglück. Zwei Drachenflieger starteten zum Tandemflug ebenfalls im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen an einem kleinen Sportflugplatz nahe dem Ort Greiling. Doch sie bekamen Probleme kurz nach dem Start und krachten in ein naheliegendes Gebäude. Wie Merkur.de* berichtet, wurden sie nach ihrem Drachenflieger-Absturz bei Greiling schwer verletzt am Sonntagnachmittag ins Krankenhaus geflogen.

Bei Landung: Flieger kollidiert mit Reh

Ein weiteres Flugunglück ereignete sich im Landkreis Dillingen in Schwaben. Dort landete ein Flugschüler sein Sportflugzeug und kollidierte mit einem Reh.

Der junge Mann (19) wollte am Samstag mit seinem Ultraleichtflugzeug in Gundelfingen an der Donau landen, als plötzlich mehrere Rehe aus einem Gebüsch Richtung Landebahn sprangen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 19-Jährige entschied sich für eine Vollbremsung und stieß dann mit seiner einmotorigen Sportmaschine mit einem Reh zusammen. Nach der Kollision nahm das Reh Reißaus. Der 19-Jährige blieb unverletzt, an der Maschine entstand ein Schaden von rund 1500 Euro. Die Suche nach dem möglicherweise verletzten Reh blieb laut Polizei bisher erfolglos.

kmm/dpa

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