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Angst vor der Abschiebung – Flüchtling springt aus 5. Obergeschoss

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Von: Sebastian Peters

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Mann versucht sich abzuseilen um Abschiebung zu entgehen - Sturz aus 10 Meter Höhe
Auf der Flucht vor der Abschiebung stürzte ein 19-jähriger Kroate zehn Meter in die Tiefe. © Andre Lenthe Fotografie

Er wollte der Abschiebung entkommen und sah sich gezwungen, zu fliehen. Deswegen stürzte sich der 19-jährige Afghane aus zehn Metern in die Tiefe.

Hamburg – Die Angst vor der Abschiebung trieb einen 19-jährigen Afghanen in Hamburg-Harburg zu einem drastischen Schritt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 24. November 2022, betraten mehrere Polizisten die Flüchtlingsunterkunft an der Harburger Poststraße in Harburg. Ihr Ziel: Ein Mann, der in einer Unterkunft im fünften Obergeschoss wohnte.

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Polizeieinsatz in Hamburg: Mann auf der Flucht vor der Abschiebung aus 10 Metern Höhe gefallen

Der dort lebende Asylsuchende sollte abgeschoben werden. Allerdings bemerkte der Mann die anrückenden Einsatzkräfte der Polizei Hamburg. Er knöpfte mehrere Bettlaken zusammen und versuchte, sich aus dem Fenster abzuseilen.

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Bei seinem verzweifelten Versuch, der Abschiebung zu entkommen, stürzte der Mann ungefähr zehn Meter in die Tiefe. Mit einem lauten Aufprall landete der Mann auf einem Vordach der Unterkunft. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg versorgten den schwer verletzten Mann.

Nachdem der Mann von dem Vordach gerettet wurde, kam er mit der Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Wie es nun um den Verbleib des Mannes in Deutschland aussieht, ist unklar.

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