27-Jähriger gesteht: Siebenjährige entführt und vergewaltigt

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In Nieder-Olm hat ein 27-Jähriger eine Siebenjährige vergewaltigt.

Mainz - Ein 27-Jähriger hat gestanden, eine Siebenjährige in Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) entführt und vergewaltigt zu haben: “Ich möchte gerne schildern, wie es gelaufen ist“, sagte er vor Gericht.

Im Prozess um die Entführung und Vergewaltigung einer Siebenjährigen hat ein Mann am Dienstag vor dem Mainzer Landgericht ein Geständnis abgelegt. Der 27-Jährige hatte das Mädchen in einer Sommernacht 2009 in Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) aus dem Kinderzimmer verschleppt und in einem nahen Weinberg sexuell schwer missbraucht. Die schlafenden Eltern bemerkten nichts von der Tat.

In jener Juli-Nacht seien ihm “eher zufällig“ Jugend-Fantasien von gewalttätigem Sex mit Mädchen wieder in den Sinn gekommen. Er sei durch ein gekipptes Fenster in das Haus eingestiegen, um einzubrechen, sagte der 27-Jährige. Dann erst habe er gemerkt, dass er in einem Kinderzimmer war.

Das Mädchen sei wach geworden und habe ihn gefragt, wer er sei und was er wolle. “Ich packte sie, hielt ihr den Mund zu und brachte sie in den Weinberg.“ Nach der Vergewaltigung brachte er sein Opfer zurück.

Erst am Morgen entdeckten die Eltern das Verbrechen. Das Kind wurde bei der Tat so schwer verletzt, dass es stundenlang operiert werden musste. Der Angeklagte war bereits einen Tag nach der Vergewaltigung festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Zu dem schnellen Erfolg hatten DNA-Spuren am Tatort geführt. Der vorbestrafte Mann war laut Polizei wegen Körperverletzung und Eigentumsdelikten aktenkundig.

In der Tatnacht habe er 14 Flaschen Bier getrunken, sagte der Mann. “Ich bin wie mein Vater.“ Dieser sei im höchsten Maße gewalttätig gewesen.

dpa

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