Dieb steckt Privatfotos von Carla Bruni ein

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Der französischen First Lady wurden private Fotos gestohlen.

Paris - Private Fotos und Videos aus dem früheren Leben der französischen Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy sind einem Dieb in die Hände gefallen.

Es sei jedoch unklar, ob der Täter es auf das Bildmaterial oder nur auf Laptop und Digitalkamera abgesehen hatte, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Paris. Es handle sich möglicherweise nur um einen banalen Einbruch in die Wohnung von Julian Enthoven, dem Bruder von Carlas früherem Lebensgefährten Raphaël.

Mehrere Dutzend Fotos von Carla, Raphaël und dem gemeinsamen Sohn Aurélien seien dabei weggekommen. Möglicherweise hat der Täter mit dem Diebstahl das Geschäft seines Lebens gemacht. Im vergangenen Jahr hatte das Auktionshaus Christie's ein Aktfoto der jungen Carla Bruni aus ihrer Zeit als Model für 91 000 Dollar versteigert.

Carla Bruni soll ursprünglich mit dem Verleger Jean-Paul Enthoven liiert gewesen sein, bevor sie eine Beziehung mit dem damals verheirateten Sohn Raphaël einging.

Unterdessen lobten die französischen Medien den Auftritt der Präsidentengattin in Spanien, bei dem sie vielfach mit der spanischen Prinzessin Letizia verglichen wurde.

Carla Bruni-Sarkozy wurde zum ersten Mal seit längerem in der Öffentlichkeit mit halbhohen dünnen Absätzen gesehen, während Letizia mit gewagten Stiletto-Absätzen und Plateausohle auftrat. Im Unterschied zum Staatsbesuch in London verzichtete Carla auf einen Knicks vor Königin Sofia und begrüßte sie mit angedeuteten Wangenküsschen.

Das Paar verzichtete nach Medienberichten auf eigenen Wunsch darauf, von einem Rolls Royce abgeholt zu werden, um keinen Anlass für neue Spötteleien über ihren nachgesagten Hang zum Protz zu geben.

dpa

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