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„Tief enttäuscht“: Untersuchung zu Meghans Personal-Schikane verläuft im Sande

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Von: Annemarie Göbbel

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Mobbing, Vertrauensmissbrauch und Schikane: Ex-Angestellte erhoben schwere Vorwürfe gegen Meghan Markle. Eine Untersuchung sollte Licht ins Dunkel bringen. Doch das nun endlich vorliegende Ergebnis soll offenbar geheim bleiben.

London – Noch bevor sich das Herzogspaar endgültig aus dem britischen Königshaus zurückzog, wurde Meghan Markes (40, hier alle News auf der Themenseite) wurde beschuldigt, ihre Mitarbeiter schlecht zu behandeln. Geschockt von den schweren Vorwürfen ließ Queen Elizabeth II (96) eine unabhängige Untersuchung einleiten. Doch obwohl das Ergebnis vorliegt, ist zu internen Kreisen zu hören, die Ergebnisse sollen nicht veröffentlicht werden.

Meghan MarkleHRH, Duchess of Sussex
Geboren:4. August 1981
Ehepartner:Ehepartner: Harry, Duke of Sussex (verh. 2018), Trevor Engelson (verh. 2011–2013)
Kinder:Lilibet Diana Mountbatten-Windsor, Archie Harrison Mountbatten-Windsor

Meghans Beschuldigungen wollten offenbar nur wenige Mitarbeiter offiziell bestätigen

Prinz Harry (37) und seine Verlobte Meghan Markle sollen im fraglichen Zeitraum seit Bekanntgabe ihrer Verlobung am 27. November 2017 zeitweise bis zu 25 Personen beschäftigt haben, ordnet die Sunday Times in ihrem Bericht ein. Viele von ihnen kämen als potenzielle Zeugen infrage. Doch nur vier bis fünf Aussagen ehemalige Mitarbeiter des Sussex-Teams flossen in die Untersuchung ein.

Seit dem letzten Sommer hat sich offenbar plötzlich keiner der an den Vorwürfen Beteiligten mehr gemeldet. Dabei hatte die entsetzte Monarchin für eine unabhängige Untersuchung durch eine private Anwaltskanzlei teures Geld bezahlt. Doch der Bericht soll unter Verschluss bleiben, berichtet die Sunday Times.

Meghan Markle und Prinz Harry zu ihrer für die Royal Family aktiven Zeit auf Auslandsreise in Johannesburg.
Meghan Markle und Prinz Harry zu ihrer für die Royal Family aktiven Zeit auf Auslandsreise in Johannesburg. © Runway Manhattan/Imago

„Tief enttäuscht“: Untersuchung zu Meghans Personal-Schikane verläuft im Sande

Etwas mehr als ein Jahr nach dem Beginn der Untersuchung gibt es seitens des Palastes keine Ergebnisse. Auch erfolgte bislang keine Bestätigung, ob die Ergebnisse möglicherweise im diesjährigen Jahresbericht einfließen werden, der um Juni veröffentlicht werden soll, wie zunächst vorgeschlagen wurde. Einige Teilnehmer sind laut „Times“ tief enttäuscht, dass der Bericht „begraben“ wird.

Es sei ein Versuch gewesen, die Spannungen zwischen dem Herzogspaar von Sussexes und dem Rest des Königshauses nicht weiter zu schüren, wird unter Palastmitarbeitern vermutet. Zarte Bande wurden eben erst durch die Einladung zum Thronjubiläum der Queen geknüpft. Zuvor hatte ein Drama nach dem anderen die Beziehung belastet.

Offenbar liegt es im Interesse der Royals, dass nun Gras über die Sache wächst

Harry und Meghan traten nur beim Gedenkgottesdienst in Erscheinung. Seit ihrer Rückkehr gehen beide Parteien wieder ihrer Wege. Prinz Harry wurde beim Polospiel in Santa Barbara gesichtet, während bei den Royals nach dem Jubiläum schon der Garter Day und das berühmte Pferderennen in Ascot auf dem Programm standen.

Der Palast wird sich nicht einmal öffentlich zu dem Bericht äußern. Unklar bleibt, ob die zwei leitenden Angestellten, die Meghan beschuldigten, sie gemobbt zu haben, Teil der Aufarbeitung waren. Gleiches gilt für den ehemaligen Mitarbeiter, der angab, die Herzogin von Sussex hätte ihn „gedemütigt“. Über die Gründe des Rückzugs kann nur spekuliert werden.

Meghan hatte die Behauptungen zurückgewiesen und hüllt sich nun in Schweigen

Meghan hatte die Behauptungen damals zurückgewiesen und sagte in dem höchst kontroversen Interview mit Oprah Winfrey (68), dass der Buckingham-Palast die Medien benutze, um „mit einer völlig falschen Geschichte hausieren zu gehen“. Im selben Interview stellten der Herzog und die Herzogin eine Reihe von Behauptungen auf, die sich später als falsch herausstellten. Der Palast wurde erneut um eine Stellungnahme gebeten. Verwendete Quellen: thetimes.co.uk. dailymail.co.uk

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