Neue Lebensgefährtin im Publikum 

Thomas Gottschalk erklärt bei Markus Lanz, warum er seine Frau nach Jahrzehnten der Ehe verließ

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Thomas Gottschalk war am Dienstag zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz.

Thomas Gottschalk war Gast bei Talkmaster Markus Lanz. Er sprach über seine neue Beziehung, die Anfänge seiner Karriere und das Verhältnis zu seinen Fans.

Hamburg - Showmaster Thomas Gottschalk war am Dienstagabend zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz. Der 69-Jährige sprach unter anderem über die Trennung von seiner Ehefrau Thea. Das Paar war 47 Jahre verheiratet. Im März dieses Jahres erklärten die Eheleute ihre Trennung. Diese Nachricht kam für viele überraschend.

Markus Lanz (ZDF): Gottschalk versucht, seine Trennung zu erklären

„Ich habe einen Entschluss gefasst, der für viele nicht nachvollziehbar ist. Ich sage: Ist mir egal, Hauptsache für mich ist er nachvollziehbar“, sagte Gottschalk. Er erklärte außerdem: „Wenn du merkst, die Strecke, die du noch zu gehen hast, wird kürzer, wirst du etwas wagemutiger. Den Wagemut, den ich mir mein Leben lang nicht gegönnt habe, habe ich mir nun letztendlich gegönnt.“ 

Gottschalk unterstrich, dass er bis zu diesem Zeitpunkt ein glückliches, geradezu harmloses Leben geführt habe. Nun könne er ein bisschen Aufregung durchaus vertragen.

Gottschalk bei Markus Lanz (ZDF): „Es gab nichts, das mich und die Hörer verunsichern konnte“

Wie entspannt sein Leben zumindest zu Beginn seiner Karriere als Radiomoderator gewesen ist, hatte er bereits im ersten Teil des Talks dargestellt. Als er Anfang der 1970er Jahre beim Bayerischen Rundfunk eingestiegen war, sei die Konkurrenz überschaubar gewesen. „Es war unkomplizierter. Es gab keine 20 Privatsender. Es gab nichts, das mich und die Hörer verunsichern konnte.“ Er spricht davon, dass das Weltbild damals schlicht und einfach gewesen sei. 

Thomas Gottschalks neue Partnerin saß im Studiopublikum.

Die komplexe Situation in der heutigen Zeit habe dazu geführt, dass er vorsichtiger mit öffentlichen Aussagen geworden sei. Habe er sich früher um Kopf und kragen geredet, sei die Reaktion der Zuschauer gewesen: „Das ist der Gottschalk. Den kannst du eh nicht ernst nehmen.“

Markus Lanz (ZDF): Gottschalk spricht über Verhältnis zum Publikum

Gottschalk, der in der Sendung sein neues Buch Herbstbund vorstellte, ging auch darauf ein, was es für ihn bedeutet, in der Öffentlichkeit zu stehen. „Ich wollte immer, dass ich möglichst keinen Widerspruch erwecke, weil die Leute sonst abschalten.“

„Ich wollte geliebt werden. Wenn ich geliebt werden wollte, musste ich nur auf die Straße gehen. Das war eine sehr komfortable Situation“, fuhr er fort. Schließlich kam er zu der Erkenntnis: „Man sucht sie nicht, aber man braucht sie mehr, als man denkt“, sagte er über die Liebe der Öffentlichkeit. Um die Liebe ging es indirekt auch gegen Ende des Gesprächs, als Thomas Gottschalk auf Helene Fischer zu sprechen kam. Für Helenes Freund Thomas Seitel fand er gemeine Worte und startete einen Rundumschlag. 

Markus Lanz (ZDF): Diese Gäste waren in der Sendung

Neben Thomas Gottschalk, der zum wiederholten Male in der Sendung seines Wettne-Dass...?-Nachfolgers auftrat, waren Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Spiegel-Redakteurin Christiane Hoffmann und die Schriftstellerin Ines Geipel zu Gast bei Lanz. Geipel schimpfte über den Wahlausgang in Brandenburg und Sachsen. Kürzlich äußerte sich Gesine Schwan bei Markus Lanz über ihre Kandidatur um den SPD-Parteivorsitz.

Einen Tag später sprach Alexander Gauland bei Markus Lanz über den Wahlausgang in Sachsen und Brandenburg. Dabei ging es auch um die Rhetorik der AfD. 

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