Gegen sexuelle Gewalt

Taylor Swift spendet nach Sieg vor Gericht

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Die Sängerin Taylor Swift hat ihr Versprechen wahr gemacht, Geld für Opfer sexueller Gewalt zu spenden. Foto: Justin Lane

Die Sängerin solidarisiert sich nach leidlicher eigener Erfahrung mit den Opfern sexueller Übergriffe und unterstützt sie mit einem großzügigen Geldbetrag.

Los Angeles (dpa) -  Kurz nach ihrem Sieg in einem Grapschprozess setzt US-Sängerin Taylor Swift ihr Versprechen um, Geld für Opfer sexueller Gewalt zu spenden. Die 27-Jährige sagte der von der Schauspielerin Mariska Hargitay gegründeten Hilfsorganisation "Joyful Heart Foundation" Geld zu.

Hargitay bedankte sich am Donnerstag mit einem Tweet für Swifts Unterstützung.

Die Stiftungs-Chefin Maile Zambuto sprach im Interview mit der "Huffington Post" von einem "extrem großzügigen Geldbetrag für die Bewegung, sexuelle Gewalt zu stoppen". Die Höhe der Spende wurde nicht bekannt. Hargitay, die in der Krimiserie "Law & Order: Special Victims Unit" eine Polizistin spielt, unterstützt mit ihrer Stiftung Opfer sexueller und häuslicher Gewalt.

Swift hatte am Montag ein Zivilverfahren gegen einen Radio-DJ gewonnen, der ihr bei einem Fototermin im Juni 2013 in Denver unter den Rock gegriffen hatte. Als Entschädigung verlangte sie ein symbolisches Schmerzensgeld in Höhe von einem Dollar. Sie sei sich des Privilegs bewusst, ausreichend Geld und Mittel für einen derartigen Kampf zu haben, sagte Swift nach ihrem Sieg vor Gericht. Sie wolle künftig mit Geldspenden Opfern sexueller Gewalt helfen, damit "auch ihre Stimmen Gehör finden".

Los Angeles Times

Hargitay auf Twitter

Huffington Post

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