Autopsiebericht von Michael Jackson verzögert sich

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Ermittler durchsuchen das Haus von Conrad Murray, dem Privatarzt von Michael Jackson.

Los Angeles - Die genaue Todesursache von Michael Jackson bleibt weiter unklar. Die Ergebnisse des Obduktionsberichts sollen voraussichtlich erst in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Das teilte das Büro des Gerichtsmediziners in Los Angeles mit. Eigentlich war der Bericht für diese Woche angekündigt. Ein Grund für die Verzögerung wurde am Mittwoch nicht genannt.

Der “King of Pop“ starb am 25. Juni im Alter von 50 Jahren. Die Behörden gehen nach Angaben aus Ermittlerkreisen derzeit davon aus, dass das Narkosemittel Propofol zu seinem Tod führte. Dem Privatarzt des Sängers droht unterdessen nach Angaben eines Versicherungsunternehmens die Zwangsversteigerung seines Luxushauses in Las Vegas. Der Mediziner Conrad Murray habe seit Januar Schulden in Höhe von mehr als 100.000 Dollar angehäuft, teilte das Unternehmen Stewart Title mit. Murrays Haus in Las Vegas wurde am Dienstag von den Ermittlern durchsucht.

Der Kardiologe steht inzwischen im Mittelpunkt der Ermittlungen über Jacksons plötzlichen Tod. Er soll dem Sänger nach Angaben aus Ermittlerkreisen am Tag von dessen Tod Propofol als Einschlafhilfe verabreicht haben. Offiziell wird er aber nicht als Verdächtiger geführt. Wegen der Trauerfeier für den “King of Pop“ in Los Angeles haben die Behörden Ermittlungen aufgenommen. Nach Angaben eines Sprechers wurden Unterlagen angefordert und verschiedene Gespräche beantragt.

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Die Stadt hatte während der Veranstaltung am 7. Juli 3.200 Polizisten abbestellt und allein 50.000 Dollar für ihre Verköstigung ausgegeben. Ein Spendenaufruf im Internet, mit dem die Stadtverwaltung einen Teil der Kosten finanzieren wollte, brachte mehr als 40.000 Dollar ein, wurde aber von Bürgermeister Antonio Villaraigosa gestoppt.

ap

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