Spitze gegen Trump

„Lizenz zum Blödeln“ - Das denkt Twitter-Neuling Gottschalk über den Kurznachrichtendienst

+
Thomas Gottschalk über seine ersten Schritte in der großen, weiten Twitter-Welt.

Neuland für TV-Star Thomas Gottschalk: Der Moderator quasselt jetzt nicht nur im Fernsehen munter drauf los. Die Twitter-Gemeinde ist seit wenigen Monaten um einen leidenschaftlichen Redner reicher. 

Update vom 12. Oktober 2018: Der Moderator steht nach Ausstrahlung der ersten Folge seiner neuen Show in Kritik. Die Sängerin Dagmar Federic warf Thomas Gottschalk vor, ignorant zu sein.

Köln - Fernseh-Ikone Thomas Gottschalk hat noch keinen seiner Tweets bereut. „Der erste Shitstorm steht noch aus. Ich arbeite dran“, sagte der 67-jährige Moderator dem Branchendienst „DWDL.de“. Twitter sei für ihn „keine Klagemauer oder Beschwerdeabteilung, eher eine Lizenz zum Blödeln“, erklärte Gottschalk.

Er hat den Kurznachrichtendienst erst in den vergangenen Monaten für sich entdeckt und unter dem Twitternamen @herbstblond inzwischen fast 51 000 Follower. Gottschalk guckt regelmäßig nach deren Reaktionen: „Die Quote war mir nie egal. Man schaut immer, was man wert ist. Das kann man gar nicht verhindern“, sagte er. „Es gibt aber auch Tage, da interessiert mich die ganze Twitterei überhaupt nicht.“

In seiner Familie gebe es keinen Protest gegen sein verstärktes Twittern: „Meine Kinder machen sich zwischendurch lustig über meine Tweets und meine Frau hat keine Ahnung, was ich da treibe“, sagte er im Interview. An den Kurznachrichten schätze er, seinem Publikum direkt seine Meinung sagen zu können. „Das hat nicht nur Trump begriffen. Im Gegensatz zu ihm twittere ich für den Weltfrieden.“

dpa/cen

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare