Life Ball: Glamour, Stars und ernstes Thema

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Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat an der Eröffnungs-Zeremonie des 19. Life Balls teilgenommen

Wien - In einer spektakulären Eröffnungsshow haben zahlreiche Stars beim 19. Life Ball in Wien auf die Gefahr von HIV und die Situation von Aids-Kranken weltweit aufmerksam gemacht. Diese Promis waren mit dabei:

Unter anderem feierten Sängerin Janet Jackson, Schauspielerin Brooke Shields und Model Lydia Hearst bei dem schrill-glamourösen Charity-Event am Samstagabend im Rathaus.

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Nach Wasser und Erde war 2011 die Luft das Thema des Festes, das Motto lautete dazu passend “Spread the Wings of Tolerance - Breite die Flügel des Toleranz aus“. Tausende Gäste kamen phantasievoll kostümiert als Engel, Schmetterlinge oder Götter. Der Erlös des Life Balls fließt in die Aids-Hilfe, alle Prominenten treten kostenlos auf.

“Ich hoffe, dass meine Enkel von dieser Krankheit in der Vergangenheit reden“, sagte Entertainer Thomas Gottschalk bei der Eröffnungsshow, die von Marco Schreyl und Doris Golpashin moderiert wurde. Janet Jackson mahnte zur Solidarität mit HIV-Infizierten in ärmeren Teilen der Welt, auch wenn die Zahlen im Westen teilweise zurückgehen.

Starauflauf in Wien - Life Ball 2011

Starauflauf in Wien - Life Ball 2011

Auch Regisseur Peter Sellars, Österreichs Song-Contest-Teilnehmerin Nadine Beiler und der HIV-positive Sänger Holly Johnson von der Band Frankie Goes to Hollywood traten auf. Ex-US-Präsident Bill Clinton mahnte auf der Bühne eine ausreichende Medikamentenversorgung für alle HIV-Infizierte weltweit an. Für etwas Verwirrung sorgte Modeschöpferin Vivienne Westwood, die in ihrem Auftritt statt über Aids hauptsächlich über den Klimawandel sprach.

Der Visagist Gerry Keszler hat den Ball 1993 ins Leben gerufen. Seitdem lockt das ursprünglich aus der Schwulenszene entstandene Glamour-Event Tausende ins Wiener Rathaus, die internationale Promi-Dichte ist seit Jahren deutlich höher als beim weltbekannten Opernball. Im vergangenen Jahr hatte die Feier nach Angaben der Organisatoren etwa 1,6 Millionen Euro an Spendengeldern gebracht.

dpa

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