Statt Pokémon-Go

Katy Perry veranstaltet Twitter-Schnitzeljagd

Los Angeles - Popstar Katy Perry trägt nicht umsonst den Titel „Twitter-Queen“. Ihr neuester Song wird erst am Freitag veröffentlicht, Schatzsucher durften aber schon vorher reinhören.

Mit einer Art Schnitzeljagd hat US-Popstar Katy Perry für ihren neuen Song "Chained to the Rhythm" geworben. Die Twitter-Königin weckte die Neugier ihrer riesigen Fangemeinde in dem Kurzbotschaftendienst am Mittwoch mit kryptischen Botschaften und einem Video, in dem eine glitzernde Discokugel an einen Stiletto-Schuh gekettet ist.

Wer bei dem Suchspiel Erfolg hatte, durfte das neue Lied exklusiv schon einmal hören. In dem hochhackigen Schuh steckt Perrys Fuß, was Fans unschwer an einem Lachgesicht-Tattoo erkannten.

Die 32-jährige Popdiva veröffentlichte zudem eine Karte mit Discokugeln in Clubs und Veranstaltungsorten in 26 Städten weltweit samt Suchhinweisen - darunter das Moulin Rouge in Paris, McCarren Park in dem New Yorker In-Viertel Williamsburg und das Kaufhaus Shibuya 109 in Tokio. Perry forderte ihre Fans auf, Erfolgsmeldungen der Schnitzeljagd zu posten. Bei über 95 Millionen Abonnenten kamen da schon einige zusammen - Perry ist die Persönlichkeit mit den meisten Followern bei Twitter.

Diese wurden von Perry eifrig beantwortet. Wer eine Discokugel fand, erhielt exklusiv und vorab Zugang zu einer Aufnahme von "Chained to the Rhythm". Die Aktion wurde in Windeseile zu einem Toptrend auf Twitter. Wer bei der Schnitzeljagd keinen Erfolg hatte, konnte zumindest auf der Website der Sängerin einen kurzen Ausschnitt aus dem neuen Lied hören, einer Mischung aus Disco-Musik und Reggae.

Offiziell wird der Song am Freitag veröffentlicht. Fans und die Musikbranche spekulieren, dass der Popstar derzeit ein neues Album vorbereitet - das erste nach dem Welterfolg "Prism" von 2013. Am Sonntag tritt die mit Titeln wie "Roar", "Last Friday Night" und "Firework" berühmt gewordene momentan blonde Sängerin bei der Verleihung der Grammy-Musikpreise auf.

Katy Perry: So bunt und sexy kann Pop sein

afp

Rubriklistenbild: © AFP

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