Johnny Depp darf kein "Lone Ranger" sein

New York - Der Disney-Konzern hat das derzeit wichtigste Projekt seines Kassenmagneten Johnny Depp (48) gestoppt. “The Lone Ranger“ werde nun doch nicht gedreht.

Das meldete am Samstag die “Los Angeles Times“. Disney, jüngst auf drastischen Sparkurs gegangen, hat offenbar wegen der Kosten die Notbremse gezogen. Ursprünglich hatte der Western 250 Millionen Dollar (175 Millionen Euro) kosten sollen. Hinzu komme, dass sich Regisseur Gore Verbinski (“Fluch der Karibik“) wegen der Kostenfrage mit dem Studio überworfen habe.

Johnny Depp als verrückter Hutmacher

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Der Film war als Adaption eines TV-Klassikers aus den 50ern geplant, der bis heute immer wieder über die US-Bildschirme läuft. In den "Texas-Rangers" geht es um einen Gesetzeshüter im Wilden Westen, der als einziger einen Banditenüberfall überlebt und von einem Indianer gesund gepflegt wird. Ganz wie Batman und Robin jagt das Duo anonym Verbrecher. Depp sollte Tonto, den Indianer, spielen. Für die Hauptrolle war Armie Hammer (“The Social Network“) vorgesehen.

Disney stoppt das Projekt jetzt nach fast zehn Jahren Vorbereitung, obwohl Depp sich - abgesehen vom Durchhänger “The Tourist“ von Florian Henckel von Donnersmarck - als sichere Investition erwiesen hat. Die beiden letzten Disney-Abenteuer mit Depp, “Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten“ und “Alice im Wunderland“, spielten jeweils mehr als eine Milliarde Dollar ein.

dpa

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