Oscar-Preisträgerin

Jennifer Lawrence: "Hollywood muss im 21. Jahrhundert ankommen"

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Jennifer Lawrence. 

Los Angeles - Jennifer Lawrence fordert eine faire Bezahlung von Frauen im Filmgeschäft. Hollywood müsse „endlich im 21. Jahrhundert ankommen“.

Hollywood-Schauspielerin Jennifer Lawrence hält eine faire Bezahlung von Frauen im Filmgeschäft für überfällig. "Ich finde den Gedanken sehr schlüssig - gleicher Lohn für gleiche Arbeit, oder?", sagte Lawrence laut Vorabmeldung vom Donnerstag dem Lufthansa Magazin. Es sei "an der Zeit, dass auch Hollywood endlich im 21. Jahrhundert ankommt".

Die Oscar-Gewinnerin, zu den bestbezahlten Hollywood-Schauspielerinnen gehört, hat kein Problem damit, Aushängeschild für eine neue Frauengeneration in Hollywood zu sein. "Frauen haben heute nicht nur die gleichen Rechte wie Männer, sie müssen sich auch nicht mehr vor Herausforderungen fürchten, denen früher nur Männer gegenüberstanden", sagte die 26-jährige US-Schauspielerin dem Magazin. "Frauen-Power ist total befreiend."

Lawrence aus Selbstschutz zu Fremden unhöflich

Zudem vermeidet es sie nach eigenen Angabe, mit Fans auf der Straße in Kontakt zu kommen. "Leute denken, dass wir Freunde sind, weil ich berühmt bin und sie meinen, mich zu kennen. Aber ich kenne sie nicht", sagte sie am Mittwoch der australischen Zeitung Herald Sun. "Ich habe angefangen, wirklich unhöflich und zurückhaltend zu sein."

Das sei aber nur Selbstschutz, weil ihr Job nicht ihre Realität beeinflussen solle. "Ich mache deshalb mit meiner Körpersprache klar, dass ich nicht mit Fremden reden will. Und wenn sie weiter mit mir sprechen, werde ich unfreundlich", sagte Lawrence weiter. Die Oscar-Preisträgerin (“Silver Linings“), die mit den vier „Tribute von Panem“-Filme weltberühmt wurde, ist vom 5. Januar an neben Chris Pratt (37) in der Science-Fiction-Romanze „Passengers“ in den deutschen Kinos zu sehen. 

AFP/dpa

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