Finale Entscheidung

Herzogin Meghan: Sie kämpfte um ihre Privatsphäre – und bekam Recht

Herzogin Meghan strahlt vor Freude (Symbolbild).
+
Herzogin Meghan hat Grund zur Freude: Ihr Durchhalten hat sich gelohnt (Symbolbild).

Herzogin Meghan siegt in Berufung im Kampf mit der britischen Presse um den Abdruck eines Briefes an Vater Thomas Markle. Erste Worte nach dem Urteil stimmen nachdenklich.

London – Die Herzogin von Sussex (40) hat einen langwierigen Rechtsstreit mit den Herausgebern der „Mail on Sunday“ zu ihren Gunsten entscheiden können. Sie errang den Sieg bei ihrer Klage gegen „Associated Newspapers“ wegen Verletzung der Privatsphäre und des Urheberrechts vor dem Berufungsgericht in London. Teile eines privaten Briefes an ihren Vater waren abgedruckt worden. Der Rechtsstreit zog sich daraufhin drei Jahre in die Länge, berichtet 24royal.de.

Es sei nicht nur ihr Sieg, sagte Herzogin Meghan nach der Urteilsverkündung. Es sei ein Sieg „für alle, die je gezögert hätte, für ihr Recht einzutreten“.

Konkret bedeutet die Entscheidung, dass der Fall nicht vor Gericht verhandelt wird und Meghan nun mit einer beträchtlichen finanziellen Entschädigung von der Zeitungsgruppe sowie mit einer Entschuldigung auf der Titelseite und der Homepage von „Mail Online“ rechnen kann.

Sie hoffe, ihr Präzedenzfall helfe, um den Boulevardjournalismus umzugestalten, der Menschen dazu brächte, grausam zu sein und von Lügen und Schmerz zu profitieren, die sie selbst verursachten, fuhr sie fort.

In ihrer Erklärung warf die Ehefrau Prinz Harrys (37) der Presse vor, den Fall verkompliziert zu haben, um aus Profitgier mehr Schlagzeilen zu erzeugen. „In den fast drei Jahren, die seit Beginn dieser Angelegenheit vergangen sind, habe ich Täuschung, Einschüchterung und kalkulierte Angriffe geduldig ertragen“, teilte sie mit.

Aus einer SMS, die Meghan an den ehemaligen Kommunikationssekretär Jason Knauf schickte, geht ihre Motivation für den Brief an den Vater hervor. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare