Gottschalk fordert mehr klassische Musik im Fernsehen

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Thomas Gottschalk will mehr klassische Musik im Fernsehen hören

Berlin - Thomas Gottschalk, Entertainer, will mehr klassische Musik in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern sehen. Hintergrund: Der 61-Jährige moderiert den "Echo Klassik".

Entertainer Thomas Gottschalk hat an die öffentlichen-rechtlichen Sender appelliert, mehr für die Vermittlung von klassischer Musik zu tun. “Es ist natürlich auch eine öffentlich-rechtliche Aufgabe, das so zu verpacken, dass man mehr Menschen dafür interessiert, um so einen Sog zu erzeugen“, sagte Gottschalk am Freitag in Berlin. Der 61-Jährige moderiert am Sonntag die vom ZDF übertragene Verleihung des Echo Klassik.

Auch bei klassischer Musik gehe es immer um das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage, sagte Gottschalk. “Wenn Klassik öfter laufen würde, würde sie auch öfter gesehen, und dann würde sie auch besser laufen“, sagte er. Offenbar gebe es auch bei jungen Menschen ein Interesse an dieser Art von Musik , es müsse aber gefördert werden.

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Auf die Frage, ob er “aus missionarischen Gründen“ die Moderation des Echo Klassik übernommen habe, antwortete Gottschalk: “Ich bin ja ein oberflächlicher Geselle und ich verbringe keine schlaflosen Nächte, weil die deutschen jungen Menschen sich nicht genug für Musik interessieren. Aber ich finde, das ist eine dankbare Aufgabe.“

Der Echo Klassik wird in zahlreichen Kategorien von der deutschen Phono-Akademie vergeben. Dieses Jahr wird der Dirigent Zubin Mehta für sein Lebenswerk geehrt. Als Laudatoren werden unter anderem Ex-Eislaufstar Katarina Witt, Designer Wolfgang Joop und Stardirigent Daniel Barenboim im Berliner Konzerthaus erwartet.

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