Goldener Löwe für Coppolas "Somewhere"

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Sofia Coppola mit dem Goldenen Löwen.

Venedig - Die 39-jährige amerikanische Regisseurin Sofia Coppola hat beim Filmfestival in Venedig den Goldenen Löwen gewonnen.

Die Tochter von Francis Ford Coppola erhielt am Samstag den Hauptpreis des 67. Festivals für ihren sechsten Film “Somewhere“, in dem sie die innere Leere eines Hollywoodstars beschreibt. Coppola (“Lost in Translation“) setzte sich im Kampf um den Goldenen Löwen gegen 23 Konkurrenten durch, darunter auch Tom Tykwers Streifen “Drei“.

Der Silberne Löwe für die Beste Regie ging an den Spanier Álex de la Iglesia für seine grotesk-überdrehte “Balada triste de trompeta“. Der Regisseur erzählt darin auf äußerst ungewöhnliche Weise von Javier, einem traurigen Clown, während der Franco-Zeit. Jahrelang erduldet er zahlreiche Rückschläge und Erniedrigungen, bis er als eine Art Freiheitskämpfer Amok läuft, unter anderem gegen Führer der Franco-Diktatur.

Der Preis für die beste Darstellerin ging an die Griechin Ariane Labed aus “Attenberg“. Die Filmfigur Marina ist 23 Jahre alt und lebt alleine mit ihrem kranken Vater. Das Werk der Regisseurin Athina Rachel Tsangari zeigt Marinas Weg zum Erwachsenwerden und die Entdeckung der eigenen Sexualität.

dpa

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