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„Fühlt sich als Opfer“: Prinz Harrys Memoiren sollen ihn vom „Nörgler“-Image befreien

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinz Harry werde zwar als Nörgler gesehen, hätte aber was seine Memoiren angeht, den Mut seiner Mutter Prinzessin Diana geerbt, erklärt Autor Stewart Pearce (Fotomontage).
Prinz Harry werde zwar als Nörgler gesehen, hätte aber, was seine Memoiren angeht, den Mut seiner Mutter Prinzessin Diana geerbt, erklärt Autor Stewart Pearce (Fotomontage). © Stephen Lock/Imago & Joe Shelley/Imago

Prinz Harrys Memoiren werden mit wachsender Spannung erwarteten. Er will darin zum Entsetzen des Königshauses über alle Aspekte seines Lebens sprechen, gab der abtrünnige Royal bekannt. Jetzt hat sich ein früherer Coach Prinzessin Dianas zu Wort gemeldet und glaubt Harrys wahre Ziele zu kennen.

London – Obwohl ein konkreter Termin noch aussteht, sind Prinz Harrys (37) Memoiren für dieses Jahr angekündigt. Er werde über alle Aspekte seines Lebens sprechen, ließ der Ex-Royal, der mit seiner Frau Meghan Markle (41) der Krone 2020 den Rücken kehrte, über seinen Verlag Penguin Random House verbreiten. Ein Berater seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997), Stewart Pearce (60) hat sich jetzt exklusiv im „OK! Magazin“ geäußert, welche Absichten der Herzog von Sussex vermutlich wirklich mit dem Buch verfolgt.

Harry glaube an Ehrlichkeit und Transparenz, verrät der Ex-Trainer seiner Mutter

Der damalige private Stimm- und Präsenztrainer der Prinzessin von Wales hat sich als Autor des Buches „Diana: the Voice of Change“ tief in die Materie eingearbeitet. Prinz Harry wolle mit seinem neuen Werk die öffentliche Wahrnehmung als Mäkler abschütteln. Er fühle sich als „Opfer“, gibt Pearce im Interview an. „Im Moment scheinen nur sehr wenige Leute zu verstehen, woher er kommt, sie halten ihn einfach für einen Nörgler“, schätzt der Autor.

Von ungefähr kommt das nicht: Seit ihrem Abgang in die USA haben Prinz Harry und Meghan Markle humanitäre Reden gehalten oder über den Klimawandel diskutiert. Dass sie trotz ihrer Predigten in Privatjets steigen, Mega-Deals wie den Netflix-Vertrag abschließen und um die Welt jetten, hat ihnen viel Kritik eingebracht. Harry sei jedoch kein Nörgler, vielmehr spreche Harry das Unsichtbare an, verteidigt Stewart den Herzog von Sussex.

Den Fokus auf unbequeme Wahrheiten zu richten, war auch Diana eine Herzensangelegenheit

Harry wolle viele falsche Geschichten über sein Leben seit Dianas Tod korrigieren, erklärt der ehemalige Berater, der Harry voll und ganz unterstützt. Er sieht in dem Auftragsbuch einen Teil der laufenden Aufarbeitung, die Harry zu leisten hat, als er mit zwölf Jahren mit dem Unfalltod Dianas in Paris konfrontiert war. In Pearce Augen hat der Enkel Queen Elizabeths II. (96) sogar den Mut seiner Mutter geerbt und ist bereit, die Konsequenzen zu tragen.

Der Coach ist überzeugt, dass Diana irgendwann ihr eigenes Enthüllungsbuch herausgebracht hätte.Ihr Zweitgeborener wandelt auf ihren Spuren und stellt Nachforschungen zum Autounfall Dianas an. Zu viele Fragen scheinen ihm unbeantwortet. Ob ihm die Veröffentlichung eines familiären Rundumschlags den erhofften Frieden bringen wird, muss sich noch herausstellen. Verwendete Quellen: Twitter @PenguinUKBooks, ok.co.uk, okmagazine.com

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