Erinnerung an die Schulzeit

Frank Otto blickt mit gemischten Gefühlen auf Internatszeit

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Der Medienunternehmer Frank Otto und Ex-Dschungelcamp-Teilnehmerin Natalie Volk. Foto: Jens Kalaene

Für den Unternehmer Frank Otto war die Zeit im Internat nicht so schön, wie man es aus Jugendbüchern kennt. Die mediale Aufmerksamkeit, die er als Freund des Models Nathalie Volk bekommt, versucht er für eigene Interessen zu nutzen.

Hamburg (dpa) - Medien-Unternehmer Frank Otto erinnert sich mit gemischten Gefühlen an seine Internatszeit nach Scheidung der Eltern. "Ich verband mit Internaten romantische Vorstellungen aus meinen "Fünf Freunde"-Büchern von Enid Blyton", sagte der Freund des Models Nathalie Volk dem "Hamburger Abendblatt".

Die Bücher habe er geliebt. "Aber ich habe schnell erkannt, dass die Wirklichkeit ganz anders ist." Er sei in Internaten gewesen, "wo schon Musikhören und Zeitunglesen verboten waren", so der 59-jährige Hamburger. Mit Mitschülern habe er nie Probleme gehabt. Denen sei es egal gewesen, dass er aus einer reichen Familie stamme. "Aber die Lehrer hatten teils sehr besondere Vorstellungen. Die sagten, als Otto-Sohn musst du in Mathe doch besser sein. Völlig unbegreiflich." Auch sei er fast nur in den Ferien daheimgewesen. "Das waren harte Bedingungen."

Die mediale Aufmerksamkeit für seine Liebe zur Ex-Kandidatin von "Germany’s Next Topmodel" und "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" habe er gewaltig unterschätzt, sagte der gelernte Restaurator, Musiker und Sympathisant des FC St. Pauli. "Plötzlich ist man ein bundesweites Ereignis." Inzwischen nutze er diese aber auch, etwa bei der geplanten eigenen Sendung im Fernsehsender Vox, mit der er Aufmerksamkeit auf die Deutsche Meeresstiftung lenken wolle. Natürlich wisse er, dass das keine klassische Doku werde. "Die Zuschauer sind interessiert an einem Paar mit einem großen Altersunterschied, unterschiedlicher Persönlichkeit und wo der eine einiges weiß, was für den anderen noch ziemlich neu ist."

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