Ihr wird Rassismus und Hetze vorgeworfen

Katzenberger-Mama vergleicht Flüchtlinge mit Tieren - und hat verrückte Theorie über Merkel

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Iris Klein steht für ihre Sprüche in der Kritik.

Kult-Blondine Daniela Katzenberger kennt wohl jeder Deutsche. Doch auch Mama Iris sorgte nun wieder für viel Aufmerksamkeit - doch nicht im positiven Sinne. 

Ludwigshafen am Rhein - Familie Katzenberger ist wohl jedem ein Begriff: Die Bekannteste ist Daniela. Als TV-Sternchen und Kultblondine hat sie sich einen Namen gemacht. Auch von ihrer Schwester Jenny Frankhauser hört man immer wieder: Sie mischt ab Januar 2018 als Kandidatin beim Dschungelcamp mit. Mama Iris war dort auch schon mal - und sucht weiter die Öffentlichkeit. Nun schockte sie auf Facebook mit einigen Ansichten. 

„Tiere in unser Land geschickt“

Anlass für die fragwürdigen Facebook-Kommentare von Mama Iris ist ein schockierendes Verbrechen. Ein Afghane hat in einem Drogeriemarkt in Kandel eine 15-Jährige erstochen, offenbar seine Ex-Freundin. Mittlerweile gibt es Zweifel, ob der Verdächtige tatsächlich selbst erst 15 Jahre alt ist. Er kam jedenfalls als unbegleiteter jugendlicher Flüchtling nach Deutschland.

Der ethnische Hintergrund des Täters macht Iris Klein wütend. Sie postete auf Facebook einen Link zum Fall. Dazu schrieb sie auch im Namen ihres Mannes: „Wir gehören nicht zu den Menschen, die sich nicht trauen ihre Meinung zu sagen.“

Hier wird noch nicht klar, was genau damit gemeint ist. Erst wenn man weiter die Kommentare auf ihrer Facebook-Seite durchliest, wird deutlich, was Iris Klein damit andeuten wollte. So postete sie: „Manchmal kommt es mir so vor, als würden diese wilden Tiere in unser Land geschickt um uns auszurotten? Vielleicht wurde Frau Merkel dafür bezahlt?“ Eine ziemlich krude Theorie. 

Später rechtfertigte sie ihre Ansichten damit, dass angeblich hilfesuchende Flüchtlinge, „die Menschen in unserem Land überall abschlachten“ - wie der Fall in dem Drogeriemarkt zeige. 

Nicht das erste Statement zur Flüchtlingspolitik 

Mit diesen Sprüchen sorgt Klein für Furore im Netz. Die einen werfen ihr Hetze und Rassismus vor. Gleichgesinnte bestärken sie: „Der deutsche Michel ist so tief am Schlafen, dass er jetzt wachgerüttelt werden muss. Macht weiter so!“, schreibt beispielsweise ein User.

Bereits vor einigen Wochen fiel Mama Katzenberger wegen eines ähnlichen Facebook-Kommentars zur Flüchtlingspolitik auf. In der Weihnachtszeit schrieb sie: „Eingezäunte Weihnachtsmärkte und offene Grenzen… Genau mein Humor."

Geht sie nun in die Politik?

Ihre Sprüche polarisieren: Einerseits erntet sie jede Menge Kritik, aber eben auch Zustimmung. Iris Klein fühlt sich offenbar nun bestärkt. Auf Facebook postete sie jetzt: „Danke Leute. Jetzt wurde ich mehrfach gebeten in die Politik zu gehen um für die Gerechtigkeit des eigenen Volkes zu kämpfen. Ich fühle mich echt geehrt. Aber: Ich sage doch nur was fast alle denken? Vielleicht ändert sich etwas in Deutschland, wenn ihr alle mal den Mund aufmacht? Irgendwann muss doch der dümmste Politiker merken, dass hier gewaltig etwas falsch läuft?“

Fraglich ist allerdings, ob Iris Klein überhaupt von einer seriösen Partei aufgenommen werden würde - bei solchen Sprüchen. 

nm

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