Shitstorm trifft Dakota Johnson

"50 Shades of Grey"-Star empört mit IS-Sketch

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Dakota Johnson erntete einen Shitstorm für ihren Auftritt bei Saturday Night Live.

New York - Darf man über die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) Witze machen? Dakota Johnson („Fifty Shades of Grey") hat es getan - mit unangenehmen Folgen.

Sie ist einer der Stars der Stunde: Dakota Johnson (25), die devote Schöne aus dem Erotikstreifen „Fifty Shades of Grey“, der trotz mauer Kritiken weltweit die Kinokassen klingeln lässt. Nun steht die Tochter der Schauspieler Don Johnson (65) und Melanie Griffith (57) mitten im Zentrum eines Skandals: Bei einem Auftritt in der legendären Comedy-Sendung Saturday Night Live (SNL) in New York spielte sie in einem Sketch mit, in dem sie der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) beitritt.

Die rund zwei Minuten lange Comedy-Einlage ist eigentlich eine Parodie auf eine übermäßig patriotische Werbung des Autoherstellers Toyota zum Super-Bowl 2015. In dem Original-Clip fährt ein besorgter Vater seine gerade erwachsen gewordene Tochter in die Kaserne, wo sie ihren Dienst bei den US-Streitkräften antritt. Der Abschied fällt ihm nicht leicht, er weint.

Der Sketch bei SNL ist sehr ähnlich: Dakota Johnson spielt eine junge Frau, die von ihrem Vater gefahren wird. Kurz vor dem Abschied muss auch er weinen und sagt: „Pass auf dich auf“. Sie beruhigt ihn: „Papa, es ist doch nur IS“. Daraufhin steigt sie auf einen weißen Toyota-Pickup, der mit IS-Symbolen bemalt ist. Einer der bärtigen Terroristen sagt, bevor die Gruppe wild um sich schießend davonbraust: „Tod für Amerika“.

Beim Auftritt in New York jubelten die Zuschauer, doch im Netz fanden sich schnell Kritiker. Eine junge Frau schrieb etwa bei Twitter: „Witze über IS sind nicht witzig. Mal sehen, ob ihr lacht, wenn eure Lieben geschlachtet werden.“ Andere Zuschauer verteidigen den Auftritt als Ausdruck von Meinungsfreiheit.

Die wichtigste Unterstützerin fand Dakota Johnson in ihrer Mutter Melanie Griffith. Sie twitterte: „Ich fand ihren Auftritt toll!“

Der umstrittene Auftritt von Dakota Johnson

LKU

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