Britischer Popstar

Bei Marvin Gaye abgeschrieben? - Klage gegen Ed Sheeran

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Der Musiker Ed Sheeran soll für seinen Song "Thinking Out Loud" Rhythmus und Melodie des Marvin-Gaye-Songs "Let's Get It On" verwendet haben. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Mit seinem Song "Thinking Out Loud" feierte Ed Sheeran einen Erfolg. Doch nun könnte ihm dieser Hit zum Verhängnis werden. Eine Firma behauptet, der britische Popstar habe Rhythmus und Melodie eines Marvin-Gaye-Liedes aus dem Jahr 1973 verwendet.

London/New York (dpa) - Der britische Popstar Ed Sheeran (27) ist auf Zahlung von 100 Millionen US-Dollar (rund 86 Millionen Euro) verklagt worden, weil er sich angeblich bei einem Song des Soulsängers Marvin Gaye bedient haben soll.

Sheeran, so der Vorwurf, habe unter anderem Rhythmus und Melodie des Gaye-Songs "Let's Get It On" aus dem Jahr 1973 für seinen Hit "Thinking Out Loud" verwendet, wie die britische Presseagentur PA unter Berufung auf Gerichtsdokumente aus New York berichtet. Kläger ist demnach eine Firma namens Structured Asset Sales (SAS), die einen Anteil an den Urheberrechten des Gaye-Songs hält.

Gaye wurde 1984 von seinem eigenen Vater bei einem Streit getötet - einen Tag vor seinem 45. Geburtstag.

Ähnliche Vorwürfe gegen Sheeran brachten bereits vor zwei Jahren die Erben des 2003 gestorbenen Edward Townsend vor. Townsend hatte "Let's Get It On" gemeinsam mit Gaye geschrieben. Sheeran wies die Vorwürfe stets zurück. Laut BBC ist unklar, ob der Streit mit den Townsend-Erben beigelegt wurde.

BBC-Bericht - Englisch

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