Stadtrat Tangermünde

Bauvorhaben bestimmende Themen

Eine Fluchttreppe aus Stahlprofilen steht vor einer gelb gestrichenen Hausfassade.
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Die imposante Fluchttreppe vor dem Hortgebäude steht bereits, am Geländer sowie im Außenbereich sind jetzt noch Restarbeiten zu erledigen.
  • VonGünther Krach
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Weil die Beschlussvorlagen in den jeweiligen Fachausschüssen bereits intensiv vorbereitet worden waren, ging die jüngste Sitzung des Tangermünder Stadtrates recht flott über die Bühne. Fünf Beschlüsse waren im öffentlichen Teil zu fassen. Alle Beschlussvorlagen wurden bis auf eine Enthaltung beim Teilflächenverkauf einstimmig beschlossen.

Auch mit der neu gewidmeten Fläche am „Kiebitzring“, hier ein Planausschnitt, befasste sich der Stadtrat.

Tangermünde – Der Bau des Radweges zwischen dem Tangermünder Ortsrand bis an den „Hohlen Weg“ kann jetzt ausgeschrieben werden – auch, weil die Vereinbarung dazu mit dem Landkreis erfolgt ist, dem die Straße gehört (AZ berichtete). Der Verkauf der mit Garagen bebauten Teilfläche am sogenannten „Wäldchen“ (Flurstück 753, Flur 5) kann nun ebenfalls ausgeschrieben werden. Der Käufer muss die Garagen aber noch zehn Jahre stehen lassen und darf das Grundstück danach nicht zu einem „überhöhten“ Preis verkaufen, hieß es. Mit der Widmung der neu errichteten Straßenverkehrsfläche „Kiebitzring“ kann die Errichtung von Eigenheimen rund um diese Fläche erfolgen. Das Gewässer, auf dessen Stau die Stadt jetzt verzichtet, befindet sich im Ortsteil Buch. Rechte und Pflichten für das Gewässer übernimmt der Unterhaltungsverband „Tanger“. Den Bericht über den Jahresabschluss und den Lagebericht für 2019 sowie die damit verbundene Entlastung des damaligen Betriebsleiters hielt Christian Kitzmann vom beauftragten Wirtschaftsprüfungsinstitut. Die Prüfung erfolgte von November 2020 bis Mai 2021 für das Jahr 2019. Der Bericht des Prüfers war durchgehend positiv. Kostenüberschreitungen gab es beim Anschluss von Abwasser- und Trinkwasser-Leitungen. Im Freibadbetreib wurden die geplanten Einnahmen nicht erreicht. Die Vermögenslage bezeichnete der Wirtschaftsprüfer als ausreichend, die Ertragslage wegen mehr Reparaturen und höherem Materialverbrauch als leicht negativ.

In der Marktstraße wurden nach Abschluss der Tiefbauarbeiten jetzt die ersten Bordsteine gesetzt.

Bürgermeister Jürgen Pyrdok berichtete anschließend über wichtige Angelegenheiten und die Ausführung gefasster Beschlüsse. „Größere Bauvorhaben laufen derzeit in der Marktstraße, in der Hünerdorfer Straße und am Hortgebäude“, berichtete er. „Während in der Marktstraße nach den Tiefbauarbeiten der eigentliche Straßenbau begonnen hat, wird das in der Hünerdorfer Straße erst am 9. August der Fall sein“, wusste er. Im neuen Hortgebäude neben dem Grete-Minde-Haus seien noch Restarbeiten zu erledigen, was Fliesen im Außenbereich und am Geländer der Fluchttreppe betrifft. Danach sollen die Möbel angeliefert werden. Eine Abnahme des Gebäudes ist für den 23. August geplant, die Übergabe am 3. September. Auch im sozialpädagogischen Bildungszentrum (Sobiz) fehlen noch immer Ausrüstungsgegenstände, was Grafiken, Filme und anderes Infomaterial betrifft. Bis spätestens Ende Oktober soll alles vorhanden sein. Und zuletzt: „Die zerstörte WC-Anlage im Burgmuseum der Kaiserstadt ist wieder instandgesetzt und die Planung des Baus des neuen FFW-Gerätehauses im Ortsteil Miltern kann beginnen“, informierte Pyrdok noch.

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