Flüchtlinge und Menschen aus vielen Ländern beim Elbdeichmarathon

Die Welt zu Gast bei Läufern

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gk/dr/kah Tangermünde. Die halbe Welt zu Gast in Tangermünde: An drei Tagen herrschte reges Treiben in der Kaiserstadt. Gäste bei der fünftgrößten Laufveranstaltung im Land Sachsen-Anhalt waren dabei aus Kuba, der Ukraine, Frankreich oder der Schweiz gekommen.

Die Läufer waren Flüchtlinge aus Stendal und aus Tangermünde. Einige von ihnen waren Menschen mit Behinderungen.

„Die Strecke ist optimal, die Organisation ist optimal“, lobte Landrat Klaus Wulfänger bei seiner Rede am Sonntag. Der Elbdeichmarathon-Verein sei nicht nur bei der Organisation topp, sondern stellte auch die meisten Läufer.

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Zu dem Ereignis gehört nicht nur der Lauf mit den über 2 000 Sportlern, sondern auch das Rahmenprogramm an insgesamt drei Tagen. Während sich bereits am Samstag viele Läufer mit den nötigen Unterlagen für ihren Lauf inklusive Startnummer versorgten, hauten andere beim Nudelnessen rein oder vertrieben sich die Zeit bei einer Stadtführung.

Mit-Organisator Carsten Birkholz lobte auch die Hilfe in den Stadtteilen und bedankte sich bei den Helfern in den Dörfern Buch, Bölsdorf und Schelldorf, die entlang der Strecke für Stimmung sorgten und Verpflegungsstände betrieben. Selbst der Ministerpräsident Reiner Haseloff übermittelte seine Grüße. Er selbst konnte aber nicht kommen – er musste die kommende Regierungskoalition planen.

Impressionen vom Elbdeichmarathon mit über 2000 Sportlern

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