CDU Tangermünde will Auslastungszahlen auch anderer Bahnhöfe

Weiter Druck auf Nasa

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Noch ist Geld für die Alma da, sagt die Nahverkehrsgesellschaft Nasa sowie Landespolitiker. Dennoch wird das Thema mit Argusaugen aus Tangermünde beobachtet.

Tangermünde. Mit Argusaugen schauen die Tangermünder weiter auf Magdeburg und den Finanzausschuss des Landes. Die CDU der Stadt will nun von der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (Nasa), Informationen dazu, wie an anderen Orten die Auslastungszahlen der Bahnhöfe sind.

Man wolle sehen, wie die Auslastung generell bestellt sei.

Hintergrund ist, dass die „Alma“, die Bahnverbindung zwischen Stendal und Tangermünde, auf der Kippe steht. Der Finanzausschuss verteilt Geld für die Angelegenheiten des Landes, unter anderem für Regionalisierungsmittel. Aus denen wird unter anderem die Alma finanziert. Diskutiert wird noch, ob weniger Geld in den Topf landet. Wenn das so ist, könnte die Nasa die Linie stilllegen. Sie begründet das auch mit den geringen Auslastungszahlen der Linie. Anlass der Aufregung war im Sommer zunächst das Bekanntwerden eines Planungspapiers der Nasa, in dem die Stilllegung „aktuell gemäß ÖPNV-Plan geprüft“ werde. Erste Medienberichte sprachen schon von einer Schließung zum Ende des Jahres 2014. Anfang August erklärte die Nasa wiederholt auf Anfrage der Altmarkzeitung, dass auch das Jahr 2015 gesichert sei. Die akute Aufregung zumindest im Tangermünder Stadtrat blieb.

Von Kai Hasse

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