Rekord: 4. Segelregatta um den Rathauspokal mit 19 Teilnehmern an den Start

Wanderpokal verteidigt

Zur vierten Segelregatta um den Hafenpokal verzeichnen die Organisatoren einen kleinen Rekord: 19 Teilnehmer gehen an den Start und sorgen damit bereits für leichten Platzmangel im Tangermünder Hafenbecken. Fotos (3): Wilk

Tangermünde. Zur 4. Segelregatta um den Hafenpokal strömten zahlreiche Besucher am Wochenende zum Tangermünder Hafen. Insgesamt 19 Teilnehmer hatten sich angemeldet.

„Ein kleiner Rekord“, wie Erik Weber, Trainer der Jugendgruppe des Tangermünder Wassersport Vereins (TWV), verriet. Neben den Seglern des TWV traten Kinder des Arendseer Regatta-Vereins (ARV 08), des Rathenower Segler-Clubs (RSC) und des Rathenower Wassersportvereins Segeln (RWS) zum Wettkampf an. Am Ende gelang es dem Sieger des Vorjahres erstmals, seinen Titel zu verteidigen.

Die Regatta eröffneten Thorsten Mäß, Vorsitzender des TWV, Erik Weber, Horst Becker, Schirmherr und Vertreter des Rathauses Tangermünde, und Andreas Niemann (RSC), als Vertreter der Wettfahrtleitung. Becker freute sich, dabei sein zu können, denn „wer mit der Jugend hält, bleibt ewig jung“, meinte der Stadtratsvorsitzende am Sonnabend.

Fünf der 18 kleinen Boote wurden zu Beginn mit einem grünen Bändchen markiert. Die Wettfahrtleitung wusste somit, wer zu den Anfängern gehört und den festgelegten Kurs nur einmal absolvieren musste. Neben Andreas Niemann war Kristin Heptner (RSC) für die Starts und die Auswertung der Durchgänge verantwortlich. Fünf Durchgänge seien geplant, doch es hänge alles vom Wind ab, erklärte Niemann.

Den gesamten Sonnabend über mussten die jungen Segler mit Regenschauern und nur wenig Wind zurechtkommen. Der zweite Durchgang des Tages wurde wegen der Windbedingungen abgebrochen. „Wir warten jetzt erst einmal ab und starten dann vielleicht noch einmal“, hoffte Weber. Die Hoffnung war vergebens, der dritte Lauf des Tages musste auch abgebrochen werden. Der Wind war eingeschlafen.

Am Sonntag starteten die Kinder mit neuem und der Windrichtung angepasstem Kurs in den zweiten Regattatag. Drei Durchgänge wurden gemacht, alle konnten gewertet werden. Diesmal konnten die Kinder sogar für einen Durchgang raus aus dem Hafen und auf der Elbe segeln. Nachdem für die Kinder nur noch die Siegerehrung anstand, machten sich die Erwachsenen auf in die kleinen Boote. Elf „Oldies“ fanden sich, um am sogenannten „Opti Oldi“ teilzunehmen. Dabei segelten sie den gleichen Kurs. Das Besondere dabei, sie mussten Gewicht mitnehmen. So sollten für alle ähnliche Bedingungen geschaffen werden.

Der erste Platz der Anfänger ging an Noah Kothe vom TWV, er erhielt den Wanderpokal. Platz drei ging an Leon Ribbe aus Glindow, zweiter wurde Moritz Helferich. Der Siegerpokal ging wiederholt in den Besitz von Leonard Stock über. Dem Mitglied des Arendseer Regatta-Vereins gelang zum ersten Mal die Verteidigung des Pokals. Bei den Erwachsenen ging der Opti Oldi Wanderpokal an Katrin Beilfuß vom TWV.

Von Manuela Wilk

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