Durch neue Regelung entstehen Gebühren / Einstellige Beträge jährlich

Unsicherheit um Straßenreinigung: Stadt klärt auf

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Michael Classe erklärte den Tangermündern, wieviel sie zu zahlen haben.

gk Tangermünde. Hohe Kosten befürchteten mehrere Tangermünder wegen der neuen Straßenreinigungssatzung der Kaiserstadt – knapp zwei Dutzend waren zu einem vergangenen Ausschuss gekommen. Sie beklagten zu wenige Informationen durch die Stadt. Die Kosten sind aber gering.

Bewohner der August-Bebel-Straße und der Lindenstraße waren gekommen wegen der neuen Satzung. 

Das sind zwei der sieben Straßen, die ab 2017 maschinell gereinigt werden sollen, weil sie stark befahren sind und die Reinigung bis zur Fahrbahnmitte den Anwohnern nicht zugemutet werden kann. So sieht es eine neue rechtliche Regelung vor. Aber auch Gebühren sind vorgesehen. Hohe Kosten befürchteten nun die Gäste im Ausschuss, was aber bald entkräftet wurde. 

Michael Classe von der Stadt informierte, dass für ein Haus mit 235 Quadratmetern Grundfläche einmal im Jahr 8,21 Euro zu zahlen sind. Die Unruhe im Sitzungssaal war damit vorbei. Man habe sich auch vorher schon in Ausschüssen detailliert dazu informieren können, bemerkte Bürgermeister Jürgen Pyrdok. Die neue Regelung betrifft nach Auskunft von Classe etwa 500 Grundstücksbesitzer in der Kaiserstadt.

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