Polizei bittet um Mithilfe

Nach Geldautomaten-Sprengung: Täter weiterhin auf freiem Fuß

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Auf dem Foto ist die Bushaltestelle gegenüber der Bank zu sehen. Dort, wo der Wagen der Polizei steht, soll am 28. Oktober ein verdächtiges Fahrzeug gestanden haben.

ri Wust-Fischbeck. Nach der Sprengung eines Geldautomaten durch unbekannte Täter in der vergangenen Woche hat die Polizei noch keine Verdächtigen.

Ein Fahrzeug, das am Dienstag vor der Tat an der gegenüberliegenden Bushaltestelle stand, geriet zunächst in das Visir der Beamten. Die Polizei erklärte jedoch wenig später, dass es keinen Zusammenhang mit der Sprengung gäbe.

Ursprüngliche Nachricht:

ri Wust-Fischbeck. Mit einem lauten Knall wurden die Bewohner im Fischbecker Ortsteil Wust in der Nacht zu Donnerstag aus dem Schlaf gerissen. Gegen 3.30 Uhr wurde der Geldautomat der Rathenower Volksbank in der Breiten Straße von einem oder mehreren unbekannten Tätern gesprengt.

Sie hebelten die Tür auf, leiteten Gas in einen Automaten und brachten dieses anschließend zur Explosion. Die Räuber rissen die Geldkassette heraus und flüchteten zum nahe gelegenen Park. Die Polizei vermutet, dass dort das Fluchtfahrzeug gestanden hat. Der eingesetzte Fährtenhund konnte den Geruch der Täter bis dorthin verfolgen.

Nach der Sprengung wurde die Geldkassette gestohlen.

Ein Anwohner, der selbst im Haus über der Volksbank wohnt, rief nach der Explosion die Polizei. Weiter gab er gab an, eine Person vor der Bank stehen zu sehen. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei aus mehreren Landkreisen wurden durch Beamte aus Brandenburg unterstützt. Sie dauern an, führten aber bisher nicht zum Aufgreifen der Täter. Neben dem gesprengten Automaten verursachten die Einbrecher einen Brand, um Spuren zu verwischen. Die Feuerwehren aus Fischbeck und Wust hatten konnten die Flammen beim Eintreffen allerdings schnell unter Kontrolle bringen.

Der Tatort ist ein Bild der Verwüstung. Die Eingangstür liegt quer im Vorraum, vor dem zerfetzten Geldautomaten liegen die von dem Täter oder den Tätern mitgebrachten Gasflaschen, Schläuche führen von den Propangasflaschen zum Automaten und viele Geldscheine liegen noch verteilt auf dem Boden.

Am Vormittag musste ein Statiker prüfen, wie stark das Haus durch die Explosionen beschädigt wurde. Die Kriminalpolizei und die Spurensicherung haben ihre Arbeit aufgenommen.

Von Patrick Ristow

Video vom Tatort

Fotos vom Tatort

Geldautomat in Wust gesprengt

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