Gas-Verdacht entpuppt sich als Verwesungsgestank

Tote Maus löst Großeinsatz aus

+
Die Stendaler Straße musste über zwei Stunden gesperrt werden, weil eine tote Maus Kopfschmerzen verursachte.

Tangermünde. Feuerwehr und Polizei sperrten Samstagnachmittag im Umkreis von 200 Metern die Tankstelle, Stendaler Straße, ab. Alarmiert wurde Tangermündes Feuerwehr wegen Gasgeruchs. Seit Tagen klagten Mitarbeiterinnen über undefinierbaren Gestank.

Vor einer Woche liefen in und an der Tankstelle Umbauarbeiten, vermuteten Beteiligte als die Ursache. Als der üble Geruch zu Kopfschmerzen führte, wurde die Feuerwehr alarmiert, obwohl die Tankstelle gar keinen Gasanschluss hat.

Die Wehr rückte mit dem ABC-Zug aus. Mit einem Explosionsgrenzen-Warngerät diagnostizierte sie Messwerte im niedrigen Bereich. Umliegende Firmen wurden auch überprüft. Zunächst kam es zu keinem Ergebnis, erst als die Tankstelle gelüftet und von den Einsatzkräften erneut durchsucht wurde, konnte der Übeltäter gefunden werden. Verwesungsgestank einer toten Maus aus einem Versorgungsschacht im Kassenbereich hatte den vermeintlichen Gasgeruch hervorgerufen. Gegen 19.30 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben. Der Verkehr wurde über Kirschallee und Jägerstraße umgeleitet.

Von Ute Krug

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare