Privatgymnasium zeigt seine Bildungsmöglichkeiten in Unterrichts-Kabinetten

Tiefe Einblicke gewährt

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Im Chemiekabinett des Tangermünder Privatgymnasiums zeigen Annelie Skuppin (l.) und Julia Test einige kleine Experimente und erklären ihre Vorgehensweise mit den Chemikalien. Für die baldigen Fünftklässler ist das ein interessanter Einblick.

Tangermünde. Gut ein halbes Jahr vor Beginn des neuen Schuljahres zeigen zahlreiche Bildungseinrichtungen ihre Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten, inklusive den dazugehörigen Bedingungen, wie die Verpflegung, aber auch den oft langen Schulweg.

Auch das Tangermünder Privatgymnasium in der Schulstraße öffnete nun seine. Das Interesse an den Bildungsmöglichkeiten der Schule war groß, genau wie schon in den Jahren zuvor. „Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich inzwischen von Osterburg bis nach Genthin und Rathenow“, wusste die stellvertretende Schulleiterin Ina Knopf.

Auch wurden die Unterrichtsmöglichkeiten- und die Räumlichkeiten jährlich verbessert, nicht zuletzt durch die Schaffung von zwei neuen Klassenräumen auf der gegenüber-liegenden Straßenseite vor wenigen Jahren. In jedem Klassenraum, egal ob Geografie-, Chemie-, Physik-, Biologie- oder Mathematik-Kabinett, stand am Tag der offenen Tür ein Lehrer oder eine Lehrerin, um den zukünftigen Schülern und ihren Eltern die Bildungsmöglichkeiten der Schule zu erläutern.

Im Chemieraum wurden von zwei Fünfklässlerinnen sogar Versuche gezeigt. Im Fachkabinett für Geografie und Fremd-sprachen erfuhren die Kinder und Eltern, dass nun neben der Stadt Grenoble noch eine Stadt beziehungsweise eine Schule in Russland, nämlich in Saransk, circa 650 Kilometer südöstlich von Moskau, mit der Tangermünder Schule einen Freundschaftsvertrag geschlossen hat. Das bringt auch Schüleraustausche mit sich. Im September werden die ersten Schüler dorthin reisen. Im Fachkabinett für Mathe stand Bernd Altmann und berichtete Familie Bergemann aus Uetz, wie ihre Kinder dort unterrichtet werden. Sohn Hendrik soll nun nach Sohn Dominik auch an dieser Schule seine Weiterbildung erfahren. „Die nur 20 Schüler umfassenden Klassen, keine ständigen Zimmerwechsel bis zur 7. Klasse und wenig Ausfallstunden, sind Pluspunkte für diese Schule“, meinten die Bergemanns. „Ein warmes Mittagessen in einer nahen Gaststätte und die Anreise per Bus sind auch möglich“, wussten sie bereits.

„20 neue Schüler, also eine fünfte Klasse, kann das Tangermünder Privatgymnasium im September aber nur aufnehmen, womit dann wieder circa 130 Schüler in diesem Haus unterrichtet werden“, wusste Knopf. „Wer unsere Aufnahmebedingungen nicht akzeptiert, der muss auf das Diesterweg-Gymnasium oder nach Stendal in unser zweites Haus ausweichen“, ergänzte sie. Für zahlreiche Viertklässler muss die Entscheidung jetzt fallen.

Von Günther Krach

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