Nur vier Stimmen fehlten der Kaiserstadt bei der „Top-City“-Abstimmung für Platz 1

„Top-City“-Voting: Für Tangermünde war´s mega knapp

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Mit einem denkbar knappen Ergebnis ist Tangermünde „nur“ auf Platz zwei gelandet. Durch den Wettbewerb dürfte die Kaiserstadt aber viele Menschen neugierig gemacht haben.

Tangermünde. Bei der Abstimmung des Online-Hotelvermittlers „hotel. de“ für den Titel „Liebenswerteste Stadt Deutschlands“ hat sich Tangermünde einen Krimi mit Speyer am Oberrhein und Amberg in der Oberpfalz geliefert.

Der Kaiserstadt fehlten nur vier Stimmen zum Sieg.

Deutschlandweit wurden mehr als 100 000 Klicks im Internet für 39 Städte abgegeben. Die Spitzengruppe: 31 925 fielen auf Amberg, 31 922 auf Tangermünde und 30 744 auf Speyer. Wochenlang hatten die drei Städte um Stimmen gerungen.

Aber der Achtungserfolg ist allen Tangermündern klar, gerade angesichts der Größe der Konkurrenten. „Wenn man bedenkt, dass die anderen Städte zum Teil sechsmal so groß sind, ist es erstaunlich, wie gut wir abgeschnitten haben“, sagte Bürgermeister Dr. Rudolf Opitz. Stolz und froh mache Opitz das Abschneiden der Kaiserstadt. Und: „Ich gehe davon aus, dass wir nun auch in Speyer und Amberg sehr viel bekannter sind.“

Voller Lokalpatriotismus sind auch die Stimmen der Tangermünder im Internet. „Für unsere kleine Stadt ein wahnsinniges Ergebnis. Einfach toll“; „Der Zusammenhalt von den Tangermündern ist wie beim Hochwasser. Hilfe war von innen heraus und weit weit über unsere Grenzen hinaus. Toll, Tangermünde!“; „Glückwunsch an Amberg, sie waren heute die Besseren. Aber tief in unserem Herzen wissen wir, dass Tangermünde, unsere Heimatstadt, die schönste Stadt ist“; „Auf so viele Stimmen kann man für so eine kleine Stadt wirklich stolz sein! Und wir Tangermünder sind ja eh schon ein stolzes Völkchen! Saubere Leistung, Leute!“

Von der Internet-Firma hieß es gestern, dass man zumindest darüber nachdenken werde, Tangermünde einen „zweiten ersten“ Platz einzuräumen. „Ich verstehe den Wunsch und fände es total gerechtfertigt“, sagte Claudia Gerbeth aus der Pressestelle von hotel.de. Das könnte sich auf der Urkunde zeigen. Gestern bis Redaktionsschluss stand das aber noch nicht fest.

Von Kai Hasse

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