„Kannte Tangermünde nicht“

Tangermünde: Stuttgarter Magazin begeistert von Caravan-Stellplatz

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Der Caravan-Stellplatz unweit der Altstadt hat seine Reize.

Tangermünde/Stuttgart – Die Kaiserstadt hat es geschafft, mit seinen Reizen die Redaktion einer großen überregionalen Zeitschrift zu begeistern.

Das Stuttgarter Magazin „Reisemobil International“ widmet Tangermünde in seiner jüngsten Ausgabe unter der Rubrik Städtetipp drei Hochglanzseiten.

Unter der Überschrift „Aus der Asche“, unternimmt der Autor Claus-Georg Petri mit den Lesern einen Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt und erzählt dabei so manche Episode aus der reichen Historie, wie etwa über den großen Stadtbrand. Er begegnet dabei berühmten Personen wie Kaiser Karl IV oder Grete Minde und stellt die bedeutendsten Bauwerke vor. Natürlich fehlen Tipps für Wohnmobil-Freunde nicht. Den einzigen Lapsus in der insgesamt gut recherchierten und liebevoll aufgeschriebenen Geschichte wird man dem Autor verzeihen. Einheimische wissen, dass es der und nicht die Tanger heißt.

Die Lage des Caravan-Stellplatzes mitten im Zentrum, nur einen Steinwurf von der Altstadt entfernt sei etwas ganz Besonderes, schwärmt der stellvertretende Chefredakteur gegenüber der Altmark-Zeitung. Für Reisemobil-Freunde seien das ideale Bedingungen. Auch er sei von der altmärkischen Idylle sehr angetan. Wie kommt man im fernen Baden-Württemberg eigentlich darauf, ausgerechnet aus der Altmark zu berichten? „Ich kannte Tangermünde überhaupt nicht“, gibt Petri zu. Seine Neugier geweckt hätten die Berichte über die Wahl Tangermündes zur schönsten Kleinstadt Deutschlands durch ein Online-Portal.

Der Städtetipp werde von den Lesern oft als Wegweiser für einen Ausflug oder eine Urlaubsreise genommen. Mit einer Auflage von 90 000 Exemplaren ist Reisemobil International eines der führenden Blätter der boomenden Branche. Insofern werden vielleicht im kommenden Jahr noch mehr Wohnmobil-Touristen die Kaiserstadt ansteuern.

VON CHRISTIAN WOHLT

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