„Homegrown“ engagiert sich / Veranstaltungen und Ausflüge für junge Menschen geplant

„Tangermünde noch attraktiver“

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Benjamin Nethe (l.) und Vereinsvorsitzender Robby Klarowitz engagieren sich im Verein „Homegrown“. Im Moment planen sie zusammen mit 21 weiteren Mitgliedern einen Familientag für den Sommer.

Tangermünde. Wiederbelebt ist der Verein „Homegrown“ nach zehn Jahren Ruhezeit und vielen Überlegungen Ende 2017 wiederbelebt worden. Kürzlich erfolgte auch die offizielle Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichts. Jetzt will der Verein so richtig durchstarten.

„Wir möchten Tangermünde noch attraktiver gestalten.“, erklärt Vereinsvorsitzender Robby Klarowitz. Wie viele andere auch bemängelt der 30-Jährige fehlende Möglichkeiten für junge Menschen in der Kaiserstadt. „Es gibt hier nichts.“

Aus diesem Grund habe Klarowitz mit sieben weiteren Freiwilligen „Homegrown“ zu neuem Leben erweckt. Der Verein organisiert Veranstaltungen und Ausflüge und setzt sich für Projekte wie den Skaterpark für Jugendliche ein (AZ berichtete). Der Bundeswehrsoldat ist selbst in Tangermünde aufgewachsen und kennt den alten Skaterpark. „Da war es immer voll. Der wurde viel genutzt.“ In der geplanten Anlage sieht er auch touristisches Potenzial. „Wir sind früher richtig zum Skaten verreist und an andere Orte gefahren. Warum sollen die Leute nicht auch zu uns kommen?“ Der Verein möchte helfen, wieder mehr Perspektiven für junge Menschen zu schaffen, sagt Klarowitz. Die Idee scheint Früchte zu tragen, denn seit der Wiedergründung im November 2017 ist der Verein auf 23 Mitglieder gewachsen. Jede helfende Hand der 18- bis 40-jährigen Mitstreiter wird gebraucht, denn Ideen gibt es zur Genüge. Nun heißt es, diese auch in die Tat umzusetzen.

Eine davon ist ein großer Familientag auf dem Gelände des geplanten Skaterplatzes. „Es soll einen Graffiti-Workshop und vielleicht einen Tanzworkshop mit Tänzern aus Hamburg geben“, erklärt Klarowitz im AZ-Gespräch. Der Familientag sei, wie der Name schon sagt, ein generationenübergreifendes Ereignis. Neben den geplanten Workshops stünden auch Wettbewerbe auf dem Programm. In Fußball-, Basketball- und Skate-Wettstreiten sollen Begeisterte ihr Können unter Beweis stellen. Da der Skaterpark bis dahin noch nicht fertig sein wird, sollen Rampen aufgestellt werden. Für das jüngere Publikum werde eine Hüpfburg und eine Bobbycar-Strecke geboten. Auch eine Tombola ist geplant. In rund elf Wochen sei es soweit. Das genaue Datum stehe noch nicht fest, werde aber bald bekannt gegeben, um den Tag vormerken zu können, verspricht Klarowitz.

Von Laura Kühn

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