Sitzung des Hauptausschusses

Tangermünde: Nächste Bürgermeisterwahl wird diskutiert

Eine frisch gepflasterte Straße mit Baustellenabsperrungen im Hintergrund.
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Blick auf die Kreuzung zwischen Schlossfreiheit und Grete-Minde-Straße: Zur Erleichterung der Anwohner kann zumindest an dieser Stelle seit einigen Tagen der Verkehr wieder fließen. Tangermündes Bürgermeister Jürgen Pyrdok berichtete im Hauptausschuss über den Sachstand der Bauarbeiten. 
  • VonGünther Krach
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Die nächste Bürgermeisterwahl und die damit verbundene Stellenausschreibung, die Zustimmung zu einer überplanmäßigen Auszahlung für die Kostenerstattung zur Betreuung von Tangermünder Kindern in Einrichtungen der Stadt Stendal und der Eingang von zwei privaten Spenden waren die tragenden Themen im Tangermünder Hauptausschuss.

Tangermünde – Der öffentliche Teil der Sitzung gestaltete sich am Donnerstag recht kurz, denn zwei Beschlussvorlagen kamen gar nicht auf die Tagesordnung und eine musste wegen eines Verfahrensfehlers zurückgestellt werden.

„Die Einhaltung der Bewerbungsfrist ist gesetzlich geregelt, daran und an die Stellenbeschreibung dafür müssen wir uns halten“, erläuterte der Bürgermeister und gleichzeitige Hauptausschuss-Vorsitzende Jürgen Pyrdok. Deshalb wurde dem Stadtrat vorgeschlagen, die Frist für die Einreichung von Vorschlägen bis zum 28. Februar 2022, 8 Uhr, zu erlauben. Nicht auf die Tagesordnung kamen die „Satzung über die Rahmenförderung der gemeinnützigen Vereine“, weil sie im Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Sport wiederholt abgelehnt wurde. Auch eine Grundsatzentscheidung zur Unterstützung der DLRG-Ortsgruppe Tangermünde wurde verschoben, weil noch Beratungsbedarf besteht. Das Sirenenkonzept musste zurückgestellt werden, weil ein Formfehler nicht erlaubte es dem Stadtrat so vorzulegen. Einige Details müssen neu formuliert werden.

Freudig nahmen die Ausschussmitglieder die Spendenbereitschaft privater Geldgeber zur Kenntnis, auch wenn sie nicht direkt die Kernstadt betreffen. So soll Buch 1000 Euro von Matthias Behrens annehmen dürfen, weil der Ortsteil ein tolles 900-Jahre-Fest veranstaltete. „Genau so wichtig ist die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr in der Kaiserstadt, zumal WLAN-Technik mit den 500 Euro der Kreissparkasse angeschafft werden soll“, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Pyrdok. Fast schon so etwas wie ein Ritual ist im Bericht des Bürgermeisters die Bekanntgabe der Corona-Inzidenz. Sie klettert in immer bedrohlichere Höhen und ist nach Ansicht Pyrdoks „kaum noch beherrschbar.“ Er beließ es aber dabei, auf die umfangreichen aktuellen Zahlen in der Presse hinzuweisen, weil die sich täglich ändern. Der Verwaltungschef lobte in diesem Zusammenhang die Impfaktion des Landkreises in der Tangermünder Stadtbibliothek, die mehr als 200 Menschen nutzten und kündigte für den 29. November im Grete-Minde-Saal die nächste Impfaktion an.

Außerdem verkündete er, dass die Bucher Sporthalle nun wieder nutzbar ist, was für die Hünerdorfer Straße zwischen Schlossfreiheit und Zollensteig allerdings noch nicht zutrifft. Freigegeben für den Autoverkehr ist seit einigen Tagen aber die Kreuzung Hünerdorfer Straße – Schlossfreiheit bzw. Grete-Minde-Straße. Noch fehlende Hausanschlüsse auf der östlichen Seite der Hünerdorfer Straße und das Pflaster sollen bis spätestens Jahresende erstellt sein. Die Rathausfassade wird demnächst fertig und die Planung für das Feuerwehrgerätehaus in Miltern wird vorbereitet.

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