+++ UPDATE +++ Für den Mann kam jede Hilfe zu spät

Fahrlässigkeit war wohl die Ursache: Mann (68) stirbt nach Wohnungsbrand in Tangermünde

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(Symbolbild)

Tangermünde – Am Sonntagmorgen um 8.14 Uhr wurden die Brandschützer aus Tangermünde und Miltern zu einem Wohnungsbrand in die Tangermünder Friedensstraße alarmiert.

+++ Update, 14.57 Uhr (23.09.) +++

Am heutigen Montag erfolgten gegen 8.10 Uhr weitere Ermittlungen am Brandort. Kriminalbeamte, davon ein Brandursachenermittler untersuchten den Wohnraum und sichteten Brandgut.

Ursächlich für den Brandausbruch ist, nach Auswertung von Spuren im Wohnzimmer, offenbar fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer.

Die Schadenshöhe beträgt ca. 7000 Euro. Die Brandwohnung sowie die Wohnung im Obergeschoss sind derzeit nicht bewohnbar.

Die Staatsanwaltschaft hat beim zuständigen Amtsgereicht einen Antrag zur Obduktion des leblos aufgefundenen Bewohners (68) gestellt.

Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

+++ Update, 18.23 Uhr +++

Eine Zeugin bewohnt in einer Doppelhaushälfte das Obergeschosses und bemerkte eine Auslösung des Feuermelders in der Erdgeschosswohnung.

Die Bewohnerin informierte sofort die Rettungsleitstelle Altmark und klingelte an der Haustür in der betroffenen Wohnung, die nicht geöffnet wurde.

Mit Eintreffen der Kameraden der Feuerwehr Tangermünde und Miltern wurde die geschlossene Wohnungstür geöffnet und der Brand zügig gelöscht. Während der Löscharbeiten wurde eine leblose männliche Person im Wohnzimmer entdeckt.

Der Arzt stellte den Tod des 68-Jährigen fest. Die Ermittler entdeckten nach Beendigung der Löscharbeiten im Wohnzimmer eine Brandausbruchstelle.

Ob der Brand ursächlich für den Tod des Bewohners war, wird noch genau untersucht. Der Brandort sowie der 68- Jährige wurden auf Weisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Die Ermittlungen zur Brandursache, Höhe des Gesamtschadens sowie zur genauen Todesursache dauern gegenwärtig an.

Durch die Rauchgasintoxikation wurden zwei Hausbewohner leicht verletzt und ambulant behandelt.

Die Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen am Brandort begonnen und Zeugen befragt.

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+++ Erstmeldung +++

Bei Eintreffen der ehrenamtlichen Männer und Frauen bestätigte sich die Lage, zusätzlich wurden mehrer Personen vermisst.

Bis auf eine Person wurden alle anderen außerhalb des Brandgebäudes unversehrt angetroffen. Drei Angriffstrupps gingen zur Brandbekämpfung und Personenrettung ins brennende Gebäude. Die vermisste Person wurde unmittelbar hinter der Einganstür gefunden und ins Freie gebracht.

Dort übernahm der Rettungsdienst die Person und verbrachte sie ins nahe gelegene Johanniter Krankenhaus nach Stendal.

Leider kam für die Person jede Hilfe zu spät, sie verstarb im Krankenhaus.

Durch das schnelle Eingreifen der 37 Kameraden der beiden Ortswehren konnte der Brand schnell gelöscht werden. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Kiminalpolizei hat für die Ermittlungen den Brandort beschlagnahmt. Die Feuerwehren beendeten um 10 Uhr den Einsatz.

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