Annica Julia Sucker und Marie-Theres Konschake tanzen für das närrische Tangermünde

Im Takt des Karnevals

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Seit Jahren sind sie in der Tanzgruppe des TCV und genießen es, neue Figuren zu lernen, sich mit der Musik zu bewegen und Koordination zu üben: Annica und Marie-Theres sprechen über den Sport, Erfolgsmomente und komische Blicke von Altersgenossen.

Tangermünde. Manche glauben, es ist „Rumgehüppel“, was Marie-Theres Konschake und Annica Julia Sucker machen. Das sagt Annica selbst, „und das ist es nicht“.

Das Vorurteil mag daher kommen, dass man in Deutschland doch oft Fußball spielt, und nicht viele junge Leute im Karnevalsverein tanzen. So wie Marie-Theres und Annica.

Rumgehüppel ist es merklich nicht, was die beiden trainieren. Sie bereiten sich in der Gruppe „Stage Fever“ des TCV derzeit auf die Prunksitzungen der Narren vor, die am Wochenende sind. Und es ist Knochenarbeit. Das zeigt sich auch an den Körpern der beiden Mädchen. Die Haltung ist aufrecht, und beim Training fallen die schlanken, aber harten Muskeln an den Armen auf. Die Mädchen sind stark, und sie können, was nicht viele können: „Spagat“ fällt Annica zuerst ein. Und Räder und der „Bogengang“, der bekannte Überschlag beim Geradeauslaufen. Marie-Theres ist 16, Annica 13, und sie finden den Tanz in der Gruppe cool.

„Manchmal, beim Umzug, schauen einen die Leute im eigenen Alter schon komisch an“, sagt Marie-Theres, übrigens seit Jahren die Landesmeisterin der Tanzmariechen. Manchmal merken sie so beide, dass man als kostümierte Tänzerin etwas aus der alltäglichen Rolle fällt. „Vielleicht machen sie das, weil sie es selbst nicht können, oder es vielleicht selbst gut finden und sich selbst nicht trauen“, mutmaßt sie. Und Auch Annica hat sich daran gewöhnt. „Mir macht einfach das Tanzen Spaß, solche Blicke können mir relativ egal sein“, sagt sie. [...]

Von Kai Hasse

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