Strafkammer prüft Anklage

Holzpelletwerk-Betreiber droht Prozess wegen Subventionsbetrugs

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Sechs Jahre nach dem Aus der Tangermünder Pelletwerke wird geprüft, ob die Betreiber wegen Subventionsbetrugs, Steuerhinterziehung und Investitionsverschleppung angeklagt werden.

xp Tangermünde. Steuerhinterziehung, Subventionsbetrug, Investitionsverschleppung sowie Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen – diese Punkte hat die Staatsanwaltschaft jetzt der Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Magdeburg zur Prüfung vorgelegt.

Angeklagt werden könnten der Geschäftsführer sowie der alleinige Gesellschafter der Tangermünder Holzpelletwerke. Das Unternehmen hatte im September 2009 an der Elbe den Betrieb aufgenommen, machte allerdings drei Monate später die Tore wieder zu. Sechs Jahre später scheint nun ein Prozess möglich.

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