Stadt hat Ideen / Konkrete Pläne fehlen noch

Stark-V-Mittel bringen Tangermünde über 900 000 Euro

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Das Stadthaus – Ecke Lange Straße/Notpforte – soll energetisch saniert werden. Fördermittel stehen bereit.

xp Tangermünde. 100 Prozent Förderung erhält die Hansestadt Tangermünde und somit einen Betrag an Stark-V-Mitteln in Höhe von 909 261 Euro aufs Guthabenkonto.

Neben der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Lampen (AZ berichtete) haben sich die Mitglieder des Stadtrates weitere Ideen zur Umsetzung auf die Agenda gesetzt. Maßgaben sind unter anderem dabei: Der Förderzeitraum ist bis zum Ende des Jahres 2018 gesetzt. Ein Einzelvorhaben muss zudem ein Investitionsvolumen von mindestens 50 000 Euro umfassen.

Ein Vorhaben, dass diese letztgenannte Maßgabe definitiv überschreitet, wäre die energetische Sanierung des Stadthauses – an der Ecke Lange Straße / Notpforte. Dort ist angedacht, die gesamte Heizungsanlage zu erneuern und möglicherweise die Decke des Obergeschosses zu dämmen. Eine Luftwärmepumpe wäre dabei das Element, dass der Sanierung das Prädikat „erneuerbar“ verleihen würde. Kostenpunkt: 350 000 Euro. Somit wäre über ein Drittel der Investitionsmittel ausgegeben – schätzungsweise. Denn, auch wenn sich der Stadtrat bereits für den Maßnahmenkatalog entschieden hat, bleibt derzeit offen, was in welchem Rahmen umgesetzt wird, da konkrete Planzahlen bislang fehlen.

Was ist noch gewollt? Die Stadtoberen möchten den Hof der Grundschule (175 000 Euro) und die angrenzende Stadtmauer (306 000 Euro) sanieren. Auch weitere Teile der Stadtmauer innerhalb des Projektes „Hafencity“ könnten eine Sanierung im Rahmen der Verkehrssicherung gebrauchen. Und: Die Stadt würde von dem Geld gerne weitere Kinderbetreuungsplätze schaffen. Es gibt aber Bedenken, da erst der Bedarf für die Zukunft nachzuweisen ist.

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