Nach dem Großfeuer in Tangerhütter Gaststätte bedankt sich Nachbar Hans-Jörg Elsner bei Brandschützern

„Es sieht aus wie nach einem Krieg“

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Das Ausmaß der Verwüstung, die das Feuer in der Neujahrsnacht angerichtet hat, hat die Tangerhütter Ortswehr dokumentiert. Die Löscharbeiten waren durch Wind erschwert worden.

kr Tangerhütte. Am Tag nach dem verheerenden Feuer im griechischen Restaurant „Artemis“ ist das Ausmaß der Zerstörung sichtbar. Die Brandstelle ist von der Polizei beschlagnahmt worden und die Ermittlungen der Kripo sind in Gange.

Viele Autos fahren langsam an der Ruine des etwa 100 Jahre alten Fachwerkhauses vorbei und sehen mit Entsetzen die Überreste des zerstörten Gemäuers. Nachbar Hans-Jörg Elsner hat um sein Haus gebangt, das direkt neben der Gaststätte steht. Als die Mauer des Saals, der sich hinter dem Restaurant befindet, durch den Einsturz des Daches ebenfalls zusammengekracht war, befürchtet der Tangerhütter das schlimmste. Die Mauer stürzte auf den Hinterhof seines Hauses und auch in seinen Garten. „Es sieht aus wie nach einem Krieg“, sagt Elsner.

Hans-Jörg Elsner (l) bedankt sich bei Einsatzleiter Heiko Steinig-Pinnecke. Fördervereinvorsitzender Wilko Maatz nimmt die 1000 Euro-Spende entgegen.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Brandschützer, die sein Haus mit Dauerberegnung mittels eines Monitors geschützt haben, blieb Elsners Domizil verschont. Dafür hat sich der Tangerhütter am Dienstagvormittag mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro bei der Feuerwehr Tangerhütte bedankt. Auf seinem Hof und vor den Trümmern stehend übergab er Fördervereinsvorsitzendem Wilko Maatz das Geld. Und stellvertretend für alle Einsatzkräfte, die am Neujahrstag Elsners Haus geschützt haben, bedankte sich der Spender bei Einsatzleiter Heiko Steinig-Pinnecke. Auch Maatz bedankte sich – für die großzügige Spende. Wenn die Sonne wieder höher stehe, werde es für die Einsatzkräfte aller beteiligten Wehren eine kleine Dankesfeier geben.

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