Zweite „Elbe-Sail“ mit 26 Booten gestartet / 220 Kilometer in sieben Tagen

Segel setzen nach Hamburg

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20 junge Segler wollen auf der Elbe nach Hamburg fahren. Sieben Tage haben sie dafür eingeplant, am achten Tag soll es mit Bussen wieder in Richtung Tangermünde gehen.

Tangermünde. Mit Gegenwind hatten sie zu kämpfen. Doch davon ließen sich 20 junge Segler nicht abhalten zur zweiten „Elbe-Sail“ in Richtung Hamburg zu starten. Sonntagmorgen begann die Reise der Segelboote, auch Optimisten genannt, vom Tangermünder Hafen aus.

Sechs Betreuerboote mit Motor stehen ihnen eine Woche lang zur Seite. 220 Kilometer liegen vor ihnen.

Nach der ersten „Elbe-Sail“, die im vergangenen Jahr über circa 300 Kilometer von Meißen nach Tangermünde führte, geht die Tour diesmal von Tangermünde bis Oortkaten, kurz vor Hamburg. Dabei wird in Räbel, Wittenberge, Lenzen, Klein Küren, Boizenburg und Tespe Rast gemacht, bis am Sonnabend dann Hamburg angesteuert wird. Neben einigen Eltern der jungen Segler unterstützen den Organisator der Fahrt und Leiter der Jugendsegelgruppe des Tangermünder Wassersportvereins (TWV), Erik Weber, die Mitglieder Stephan Theel, Jörg Thieme und Frau Katrin, Nadin Wagner und Kathrin Beilfuß sowie Ingo und Cornelia Januszewski die jungen Segler. Ingolf Gleisberg und seine Frau Susanne fahren bis Hämerten mit.

Pünktlich um 10.30 Uhr starteten die Boote an der Hafenausfahrt, verabschiedet von einigen winkenden Zuschauern und dem Donner der Kanone des Tangermünder Carneval-Vereins (TCV), die Leon Schillgallies und Lutz Bosse abfeuerten. Neben den Seglern aus Tangermünde sind auch einige Jungsegler aus befreundeten Vereinen aus Magdeburg und Arendsee dabei. „24 Kinder segeln auf ‘Optis’, zwei auf OK-Jollen und zwei auf 420-ger Jollen, insgesamt sind 37 Personen unterwegs“, berichtete Weber noch kurz vor der Abfahrt. Die jungen Segler bekamen bei der „Steuermannsbesprechung“ letzte Instruktionen, wie man sich auf einer großen Wasserstraße verhält, damit es keine unangenehmen Zwischenfälle gibt. Sieben Tage Natur, schöne Landschaften, aber auch Besuche in Städten an der Elbe sowie eine Schleusenpassage erwarten die Teilnehmer.

Diejenigen, die schon im vergangenen Jahr dabei waren, können nach dieser Fahrt behaupten, die Elbe von Meißen bis Hamburg besegelt zu haben. Sonntag wollen die Segler zurückkommen.

Von Günther Krach

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