Drei Monate kein Verkehr zu den Bootshäusern in Tangermünde

„Schleusenbrücke“ wird saniert

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Die im Volksmund genannte „Schleusenbrücke“ in Tangermünde muss saniert werden. Der Wassersportverein hofft, dass die Arbeiten bis zum Beginn der neuen Saison abgeschlossen sind.

Tangermünde – Die im Volksmund genannte „Schleusenbrücke“ in Tangermünde, an der aber nur ein Wehr mit zwei beweglichen Toren hängt, soll ab Montag, 28. Januar, saniert werden.

Dafür soll eine etwa dreimonatige Sperrung für alle Fahrzeuge eingerichtet werden, die Bootshäuser sind dann erst einmal nicht mit dem Auto zu erreichen.

Die Zeit für die Sperrung ist gut gewählt, da das Vereinsleben des Tangermünder Wassersportvereins bis März ruht. Auch der Ruderclub macht noch Pause. Der Trainingsbetrieb laufe zwar, aber zu diesem könnten die Ruderer auch ohne Fahrzeug kommen.

Geplant ist laut Karsten Lemke vom städtischen Bauamt, dass die Deckschicht über den Brückenbögen erneuert wird, weil sie instabil und wasserdurchlässig ist. Die neue Deckschicht soll auch gewölbt sein, damit das Regenwasser besser abläuft. „Abschließend werden auch die beidseitig angerosteten Stahlgeländer erneuert“, erklärt Lemke.

Nun hoffen die Wassersportler, dass die Arbeiten wirklich bis zum Beginn der neuen Saison Mitte April abgeschlossen sind, weil sonst die Boote, die nicht im Bootshaus lagern, keinen Zugang zur Slipanlage im Vereinsgelände haben und somit nicht ins Wasser kommen. Für ein drei Meter langes Boot würde nämlich kein 100-Tonnen-Kran an die Promenade kommen.

Die Sorge um den Fertigstellungstermin ist berechtigt, weil Lemke nicht ausschloss, dass die Bauarbeiten an der Brücke wegen des gegenwärtigen frostigen Wetters eine Woche später beginnen könnten.

VON GÜNTHER KRACH

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