Politik will Beauftragten für Tangermündes Homepage

Schlechter Stand im Internet

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Ein besserer Internet-Auftritt soll für die Veranstaltungen in Tangermünde wirkungsvoller werben.

gk Tangermünde. Überwiegend gute Zahlen im Punkt Tourismus hat es im vergangenen Jahr gegeben. Aber: Es hätte auch besser werden können. Das sagt die Leiterin des Tourismus-Büros Tangermünde, Regine Schönberg.

Im von ihr geleiteten Wirtschaftsförderungs- und Tourismus-Ausschuss wurde über die aus Sicht vieler Mitglieder schwache Internet-Seite der Stadt debattiert. Und das bisweilen mit harscher Kritik.

Vermarktung war dabei das Stichwort: Veranstaltungen und Angebote müssen beworben werden – unter anderem mit der Internet-Seite. „Die ist total unzureichend, veraltet und mit Fehlern behaftet“, befand Günther Rettig aus der Fraktion der Ortschaftsräte bei der Sitzung. Das sahen Viele ähnlich. Carsten Birkholz, der das Thema bereits bei der ersten Sitzung des neuen Ausschusses angestoßen hatte, kritisierte, dass „die Seiten nicht nur schwach sind, sondern auch Überflüssiges, ja Veraltetes enthalten ist, was Platz für Wichtiges nimmt“. Beispiele waren Infos über Gesundheitseinrichtungen außerhalb der Einheitsgemeinde – anstatt Infos über alle Stadträte inklusive Telefonnummer, aber wiederum Infos über den Gewerbepark aus dem Jahr 2012. Außerdem kritisierte er die Angabe der Hundesteuer in Deutschen Mark.

Die Ausschussmitglieder fordern nun, „nach zehn Jahren Diskussion über die Seite“, wie es Daniela Curdts zusammenfasste, konkrete Schritte von der Stadtverwaltung. Das heißt, so der Konsens, dass eine noch zu bestimmende Person im Stadthaus, oder, wenn das nicht möglich ist, eine externe Institution, die Seite neu gestalten und dann pflegen soll. Dazu wird der Ausschuss bis Mai eine Beschlussvorlage erarbeiten, die der Stadtrat bis Ende Juni bestätigen soll. „Dabei ist auch zu klären, ob alte Statuten, wie die über die finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit, auch für die Ortsteile gelten“, ergänzte Rettig.

Der Bölsdorfer Ortsbürgermeister Dieter Melzer forderte in dem Zusammenhang außerdem die bessere Anbindung der Ortsteile ans Internet.

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