Einsatzkräfte können ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Wohnungen verhindern

Rakete steckt Balkon in Brand

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Wohl eine fehlgeleitete Rakete rief am Silvesterabend die Tangermünder Brandschützer auf den Plan. 

Tangermünde. Einsatz für die Tangermünder Brandschützer etwa zwei Stunden vor dem Jahreswechsel. Gegen 22.20 Uhr landete vermutlich eine fehlgeleitete Silvesterrakete auf einem Balkon in der Tangermünder Mozartstraße.

Alarmiert wurden die in Bereitschaft stehenden Einsatzkräfte über die Leitstelle Altmark zu einer brennenden Matratze auf einem Balkon in der fünften Etage, dieses bestätigte sich beim Eintreffen der Brandschützer.

Die Blauröcke brachten die Drehleiter in Stellung und löschten den Brand. Mit der neuen Technik der Drehleiter und dem schnellen Eintreffen der ehrenamtlichen Männer und Frauen konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung verhindert werden. Auch die übrigen Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus waren zu keinem Zeitpunkt einem ernsthaften Risiko ausgesetzt.

Die Feuerwehr konnten den Brand löschen, bevor er auf die Wohnung übergreifen konnte. Personen wurden zum Glück nicht verletzt.

Verletzt wurde zum Glück niemand, die Bewohnerin der Wohnung war nicht zu Hause. Anwohnerinnen berichteten über schwarze Rauchschwaden, die von der Straße aus zu sehen waren. Der Balkon ist nach dem Löschen des Brandes schwarz verrußt, die Markise, zwei Brüstungsfelder und alles weitere, was auf dem Freiluftsitz lagerte, wurde vom Feuer zerstört. Der Einsatz der Feuerwehr wurde mit ohrenbetäubendem Lärm durch das Knallen der vielen Böller und Raketen begleitet. Eine halbe Stunde vor Mitternacht war der Einsatz an der Mozartstraße beendet. „Der Brand konnte durch die eintreffende Feuerwehr aus Tangermünde schnell gelöscht werden, sodass nur leichter Sachschaden am Balkon entstand“, teilt ein Sprecher des Stendaler Polizeireviers auf AZ-Anfrage am Sonntagmittag mit.

Dies war der zweite Einsatz für den ersten Zug der Tangermünder Wehr. Bereits in den Nachmittagsstunden brannte in der Luisenstraße ein Müllcontainer, der vermutlich ebenfalls durch Feuerwerk in Brand geriet.

Von Ute Krug

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