Bölsdorfer Feuerwehr-Förderverein bewirtet zahlreiche Gäste bei Flammenvergnügen, das seit 1993 reichlich Publikum lockt

Ortsteil genießt „kleines Volksfest“ mit Bäumen

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Rainer Hänsel (v.l.) entzündet das Feuer; Wehrleiter Uwe Berzow und Kamerad Ricky Bessing behalten die Lage im Auge.

gk Bölsdorf. Bereits am Abend des Feiertages wurden im Ortsteil Bölsdorf, gleich hinter dem Dorfgemeinschafts-haus, die Weihnachtsbäume der Bölsdorfer verbrannt, jedenfalls die, die zum daneben liegenden Sportplatz gebracht worden waren.

Auch etwas Baumschnitt war dabei, so dass ein großer Reisighaufen aufgetürmt werden konnte. Das hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bölsdorf um Wehrleiter Uwe Berzow übernommen. Sie waren es auch, die gegen 18 Uhr den großen Haufen entzünden durften, konkret Rainer Hänsel und Ricky Bessing.

Viele Bölsdorfer hatten sich schon gegen 18 Uhr eingefunden, einschließlich dem Ortsbürgermeister. Darunter auch einige Kinder aus dem Heilpädagogischen Heim im Nachbarort Köckte. Im Laufe des Abends kamen immer mehr Menschen, wohl angelockt durch die große Flamme, die schon nach 20 Minuten über dem brennenden Haufen stand. Sie wussten sicher, dass es nicht nur um die brennenden Bäume geht, die ja nun nicht mehr gebraucht wer-den, sondern auch um die Gespräche am wärmenden Feuer.

Dabei wärmte zusätzlich Glühwein und Tee. Wer Hunger hatte, konnte auch Bockwurst oder Knacker essen. Einige zogen aber Bier und Schnäpschen vor. Die umfangreiche Verpflegung hatte der Förderverein der Feuerwehr Bölsdorf, der wie die Wehr selbst, personell gut bestückt ist, übernommen.

Wie Wehrleiter Berzow erklärte, werden Weihnachtsbäume in Bölsdorf erst seit 1993 verbrannt. Die zwei Jahre davor geschah das in familiärer Form auf dem Grundstück der „Schlosserei“ Hänsel, woran „bald das halbe Dorf teilnahm“. „Inzwischen ist das hier ein kleines Volksfest“, meinte der Ortsbürgermeister.

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